Comicbiografie

Eine archetypische Heldenreise

Die Comicbiografie „George Lucas – Der lange Weg zu Star Wars“ führt zurück in die Zeit des New Hollywood, als die Filmstudios über die Ambitionen dieses jungen Regisseurs nur müde lächelten
Von WOLFGANG NIERLIN


Mit Tarantino im Grindhouse

Topf, Deckel… Der Autor und Zeichner Ameziane ist ebenso popverliebt wie der Mann, den er in seiner furiosen Comicbiografie porträtiert: Quentin Tarantino
Von GEORG SEESSLEN






Das Blut in den Adern Amerikas

Amazing Ameziane hat eine Comic-Biografie über Quentin Tarantino gezeichnet und zelebriert darin die postmoderne Stilvielfalt seines Gegenstands
Von WOLFGANG NIERLIN



Serienkiller Superstar

In „Schon gehört, was Ed Gein getan hat?“ dokumentieren Harold Schechter und Eric Powell nüchtern und analytisch die Taten des Plainfield Ghoul – und ihr kulturelles Echo
Von HOLGER BACHMANN


Die Leben der Anderen

Neue Comic-Biografien über M. C. Escher, Charlie Chaplin, Falco und Fritz Lang
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN


Intimes Porträt einer Shoah-Überlebenden

Die mehrfach ausgezeichnete Comiczeichnerin Barbara Yelin hat sich über drei Jahre mit Emmie Arbel getroffen, die als Kind das Konzentrationslager in Ravensbrück überlebt hat. Daraus ist die Biografie „Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung“ entstanden
Von ANDREA HEINZE



„Sprechen ist eine Form der Gegenwehr“

Barbara Yelin über ihre neue Graphic Novel „Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung“, das Zeichnen als Sichtbarmachen, die Stummheit der Mitläufer*innen und die Bedeutung des Erinnerns im Angesicht des anwachsenden Antisemitismus



Der Astronaut im Spukhaus: kein Ring da

Marc-Antoine Mathieu führt uns in die Gedankenwelt eines Wachkomapatienten, Liam Francis Walsh erinnert an die McCarthy-Ära, und die Teenage Mutant Ninja Turtles wurden bis auf den letzte Ronin dezimiert. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN


Die Wirklichkeit bewahren

Der französische Comiczeichner Stéphane Lemardelé schaut in „Das Storyboard von Wim Wenders“ dem Filmemacher nicht nur auf dem Set über die Schulter
Von WOLFGANG NIERLIN





Der Astronaut im Spukhaus: kein Ring da

Mathieu Bablet zeigt, wie viel politische Sprengkraft in moderner Science Fiction steckt, Étienne Davodeau inspiziert Frankreichs Natur, Liv Strömquist zerlegt die Astrologie, Léa Murawiec die digitale Aufmerksamkeitsökonomie. Und die Comicfestivals der Zukunft finden auf dem Mond statt. Eindrucksvolle, liebenswerte und diskutable Phantastik-Comics des ersten Jahresviertels
Von SVEN JACHMANN





Beware of the dragon!

Die Anfänge der Universal-Monster: Eine Comicbiografie beleuchtet Aufstieg und Fall des berühmten Dracula-Darstellers Bela Lugosi
Von HOLGER BACHMANN



Küchenphilosophie mit Kant

Die Graphic Novel „Lampe und sein Meister Immanuel Kant“ bringt die privaten Freuden und Leiden des großen Philosophen ans Licht
Von KARIN KRICHMAYR


Der egozentrische Messias

„Stockhausen. Der Mann, der vom Sirius kam“ erzählt vom Leben des Avantgarde-Komponisten. Annäherungen an einen Außerirdischen
Von CHRISTOPH HAAS


Pionier der Klimaforschung

Eine außergewöhnliche Graphic Novel bildet die Amerikareise des großen Naturforschers Alexander von Humboldt ab
Von KARIN KRICHMAYR



Heinrich Heines Leben und Werk

Comiczeichner Peter Eickmeyer ist zu Gast beim „Romantik und Revolution“-Podcast des Heinrich-Heine-Instituts und spricht über seine geplante Comicbiografie


Nach dem Leben greifen

In ihrer Comic-Biografie über Anaïs Nin zeigt Léonie Bischoff eine mutige junge Frau und ihre Befreiung aus den Zwängen gesellschaftlicher Vorstellungen
Von RILANA KUBASSA




Empowerment eines Stotterers

Kürzlich sind die Nominierten für den Max-und-Moritz-Preis bekanntgegeben worden. Dabei ist auch „Who’s the Scatman?“ des Nürnberger Comic-Bloggers Jeff Chi, der damit seinen ersten langen Comic veröffentlicht hat
Von ANDREA HEINZE


Zeigen, was ist

Verbindungen zwischen Ästhetik und Ethik: Aktuelle Empfehlungen für eine antifaschistische Comic-Bibliothek
Von GEORG SEESSLEN


Wie Identität gebildet wird

Priscilla Layne steht für schwarzes Empowerment: Ihre Familie stammt aus der Karibik, sie ist in einfachen Verhältnissen aufgewachsen und ist heute Germanistik-Professorin in North Carolina. Birgit Weyhe hat Laynes Lebensgeschichte aufgezeichnet
Von ANDREA HEINZE




Im Meer der Lügen

Barbara Buchholz stellt auf Deutschlandfunk Kultur Léonie Bischoffs Comicbiografie „Anaïs Nin“ vor


Der Dandy muss ins Bett

Yslaire untersucht in seiner Graphic Novel „Mademoiselle Baudelaire“ das mitunter toxische Verhältnis zwischen Jeanne Duval und dem französischen Dichter
Von BERND WEIGAND