Carlsen



Trumps USA, SF-Epen und Serienmörder-Soziogramme

Alison Bechdel zeigt, wie sich als queerer Mensch ein Leben in rechten Zeiten anfühlt, Philippe Cazas „Die Welt von Arkadi“ erscheint erstmals komplett, und gleich zwei Serienkiller-Comics verraten viel über das Jahrzehnt, in dem sie spielen. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN


Lektüretipp zum Karfreitag: „Akira“

Was haben „Didi und die Rache der Enterbten“, „Piratensender Powerplay“, „Batman hält die Welt in Atem“, „Animal Farm“ und „Akira“ gemeinsam? All diese Filme dürfen an stillen Feiertagen weder im Kino noch im TV gezeigt werden. Ein guter Anlass für einen Rückblick auf Katsuhiro Otomos dystopischen Cyberpunk-Klassiker. Aber verraten Sie es nicht Ihrem Pfarrer
Von ANDREAS C. KNIGGE








Schöpfungsgeschichte – „McCay“

Thierry Smolderens und Jean-Philippe Bramantis Comicbiografie über „Little Nemo“-Schöpfer Winsor McCay ist gleichermaßen kompliziert und schlicht
Von EKKEHARD KNÖRER





Wunsch nach Selbstverwirklichung – „Die Knef“

Sie war „Die Sünderin“, Schauspielerin, Schriftstellerin und eine der erfolgreichsten Chanson-Sängerinnen des Nachkriegsdeutschlands: Hildegard Knef. Im Dezember wäre sie 100 Jahre alt geworden. Moritz Stetter hat ihr Leben in einer Comicbiografie nachgezeichnet
Von ANDREA HEINZE



Das Gründungsdokument des Ghibli-Studios – „Nausicaä“ von Hayao Miyazaki

Die Zeichentrickfilme des Ghibli-Studios werden als Gegenentwürfe zur Ideologieproduktion à la Disney gelesen, als fantastische Zeichenwelten, die den Blick auf die Wirklichkeit nicht verstellen. Die Grundlage für den Erfolg von Ghibli legte jedoch nicht ein Film, sondern ein Manga von Ghibli-Gründer Hayao Miyazaki. „Nausicaä im Tal der Winde“ gibt es nun als Neuauflage
Von MAX BAUER






Kunstfreiheit, Gruppenexperimente und Weltraumkolonien

Luz lässt uns als Otto Muellers Gemälde „Zwei weibliche Halbakte“ auf die Nazis blicken, James Tynion IV setzt seine preisgekrönte Invasionsstory „Das Haus am See“ fort, Guillaume Singelin hat mit „Frontier“ den vielleicht besten SF-Comic des Jahres vorgelegt. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN



Retro-Phänomene, Metallforscher und Apokalyptiker

Captain Future fliegt wieder, Christophe Bec weckt Erinnerungen an die Hochzeit des „Métal Hurlant“, und zwei Roboter spüren den Resten menschlicher Zivilisation nach. Außerdem hat Alexander Braun eine Geschichte der „Black Comics“ verfasst. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN







Es kann nur einen geben – „Leviathan“

„Herr der Fliegen“ im Weltraum: Hilflos treibt eine ganze Schulklasse auf dem titelgebenden Passagierschiff „Leviathan“ im All, und alles sieht danach aus, dass nur eine Person von ihnen überleben kann
Von JÜRGEN SCHICKINGER






Kunst und die Sehnsucht nach Freiheit

Die Hamburger Comic-Künstlerin Maren Amini hat mit „Ahmadjan und der Wiedehopf“ eine Biografie über ihren Vater geschrieben, der in den 70er Jahren aus Afghanistan nach Deutschland kam, um Künstler zu werden
Von ANDREA HEINZE