Drama im Schriftsteller-Refugium – „Tamara Drewe“

Die britische Comickünstlerin Posy Simmonds ist bekannt für ihre eigensinnigen Literaturadaptionen, in denen sie Klassiker bis auf die Essenz entstaubt und zu bitterbösen zeitgenössischen Milieustudien verarbeitet. Nun hat Reprodukt „Tamara Drewe“ neu aufgelegt
Von ANDREA HEINZE


KI-Forschungskaninchen, queere Science Fiction und Plattenbau-Horror

Julia Zejn und Matthias Lehmann lassen einen Verstorbenen als App weiterleben, Ines Korth nutzt die Science Fiction zur kritischen Gegenwartsdiagnose, und ein Berliner Hochhaus wird bei Thomas Gronle zum Dämonentreffpunkt. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN



Auferstanden aus Motiven – „Ray Ringo“

Nicht nur im Kino, auch im frankobelgischen Comic sind Reboots keine Seltenheit. Nun haben sich Eric Corbeyran und Roman Surzhenko recht passabel an „Ringo“ von William Vance versucht
Von BERND WEIGAND



Voyeuristische Geister – „Spectators“

In Brian K. Vaughans neuem Comic „Spectators“ sind Tote dazu verdammt, die Welt der Lebenden zu beobachten, ohne darin eingreifen zu können. An Drastik mangelt es dabei nicht
Von BERND WEIGAND



„Menschen ohne Papiere können ihre Rechte kaum durchsetzen“

In ihrer Comicreportage „Schattenleben“ porträtieren Lisa Frühbeis und Jonas Seufert vier Menschen, die ohne gültige Papiere in Deutschland leben. Dazu ist auch eine Wanderausstellung entstanden. Im Interview sprechen Frühbeis und Seufert über die verheerende hiesige Situation von Menschen ohne Aufenthaltssicherung


Kritik

Auferstanden aus Motiven – „Ray Ringo“

Nicht nur im Kino, auch im frankobelgischen Comic sind Reboots keine Seltenheit. Nun haben sich Eric Corbeyran und Roman Surzhenko recht passabel an „Ringo“ von William Vance versucht
Von BERND WEIGAND



Voyeuristische Geister – „Spectators“

In Brian K. Vaughans neuem Comic „Spectators“ sind Tote dazu verdammt, die Welt der Lebenden zu beobachten, ohne darin eingreifen zu können. An Drastik mangelt es dabei nicht
Von BERND WEIGAND



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Thema

KI-Forschungskaninchen, queere Science Fiction und Plattenbau-Horror

Julia Zejn und Matthias Lehmann lassen einen Verstorbenen als App weiterleben, Ines Korth nutzt die Science Fiction zur kritischen Gegenwartsdiagnose, und ein Berliner Hochhaus wird bei Thomas Gronle zum Dämonentreffpunkt. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN





Interview

„Menschen ohne Papiere können ihre Rechte kaum durchsetzen“

In ihrer Comicreportage „Schattenleben“ porträtieren Lisa Frühbeis und Jonas Seufert vier Menschen, die ohne gültige Papiere in Deutschland leben. Dazu ist auch eine Wanderausstellung entstanden. Im Interview sprechen Frühbeis und Seufert über die verheerende hiesige Situation von Menschen ohne Aufenthaltssicherung




„Die ganzseitigen Tableaus sind wie Bühnenbilder“

Andreas Eikenroth vervollständigt mit „Leonce & Lena“ seinen Georg-Büchner-Zyklus als Graphic Novel. Nach „Woyzeck“, „Lenz“ und „Dantons Tod“ markiert dieses Lustspiel den Abschluss seiner grafischen Auseinandersetzung mit dem Gesamtwerk des Autors. Im Kurz-Interview spricht Eikenroth über das Projekt