Edition Moderne









„Man liest Bilder genauso wie Text“

Martin Panchauds Buchdebüt „Die Farbe der Dinge“ ist ein Sozialdrama, das mithilfe von Infografiken erzählt wird. Im Interview spricht der Zürcher Comickünstler über seinen eigenwilligen stilistischen Ansatz


Coronakrise: Was sagen die Comic-Verlage?

Der Buch- und Comicfachhandel ist seit dem Shutdown existenziell bedroht, die Folgen sind nicht absehbar. Wie wird in den Verlagen die gegenwärtige Situation wahrgenommen? Wir haben 13 Comic-Verleger*innen und -Verlagsmitarbeiter*innen um ihre Sicht der Dinge gebeten







Mama, Papa, was bedeutet eigentlich Rechtsruck?

Rechter Terror in Deutschland – man kann ihn ignorieren, marginalisieren oder schlicht leugnen. Wir stellen zehn Werke vor, die die Folgen beleuchten – historisch, gegenwärtig oder hypothetisch. Ein Dossier mit Beiträgen von JONAS ENGELMANN, ANDREA HEINZE, SVEN JACHMANN, MATTHIAS PENKERT-HENNING und GEORG SEESSLEN











Adèle und der Fehlstart der Moderne

In den grotesken Mördern und Unterweltmonstern in Jacques Tardis „Adèle“-Erzählungen bildet sich das Bürgertum ab – mit seinem Machtwahn, seiner Korruption, seinen unverarbeiteten Mythen und seiner erst recht nicht verarbeiteten wissenschaftlichen Aufklärung
Von GEORG SEESSLEN




Die Nüchternheit des Todes – „Blutspuren“

Anhand einer scheinbar alltäglichen Liebesgeschichte zeichnet Rutu Modan in ihrer ersten Graphic Novel ein Bild der israelischen Gegenwart, das vor allem eines deutlich macht: Selbst eine Liebesgeschichte ist eine Geschichte über die permanente Bedrohung
Von JONAS ENGELMANN




Bilder der Flucht – „Der Riss“

Die Comicreportage „Der Riss“ erzählt von der Flüchtlingskrise an den Rändern Europas und lässt Flüchtende, Grenzsoldaten und Kommunalpolitiker zu Wort kommen
Von JONAS ENGELMANN