Film




Kräftiges Gebiss, wackliges Bündnis

„Jurassic World“ ist ein in Action-Timing, Effekten und räumlichem Dekor makelloses Spektakel. Im Krisenvitalismus der Figuren zeigt sich der Wandel zu Spielbergs Vorgänger(n)
Von DREHLI ROBNIK






Ein Schweinchen namens Max

Trotz seines Nihilismus und Hochleistungspflichtübererfüllungsethos ist George Millers „Mad Max: Fury Road“ fast ehrfurchtgebietend
Von DREHLI ROBNIK


Aufruf zum zivilen Ungehorsam

„Your Name. — Gestern, heute und für immer“ ist der kommerziell erfolgreichste Anime, und das, obwohl er nicht aus den renommierten Ghibli Studios stammt
Von KATRIN DOERKSEN


Chronist des Krieges

TV-Tipp: Der Animationsfilm “Another Day of Life” von Raúl de la Fuente und Damian Nenow ist am 27.5.2021 auf Arte zu sehen
Von WOLFGANG NIERLIN


Klassenkampf und Paragone

„Deadly Class“ vereint Comic-of-Age-Themen mit typischen Superheldenmotiven – im Comic gelungener als in der TV-Serien-Adaption
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN





Keinen Bock auf Zwangsheirat

Matt Groening entwirft in „Disenchantment“ ein mittelalterliches Fantasy-Reich, das von den Eskapaden der selbstbewussten Königstochter erschüttert wird
Von VERONIKA KRACHER


Das Auge des Tigers

Im Zeichentrickfilm „Persepolis“ von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud wird das Lachen zur subversiven Waffe
Von WOLFGANG NIERLIN


König – Dame – Turm

Peter Jacksons gigantisches Remake von „King Kong“ spielt mit Traditionen, Perversionen und mehrdeutigen Angstfantasien. Und dann geht der Affe noch eislaufen
Von DREHLI ROBNIK


Spiel der Blicke

Neugier und Erwartung, Leidenschaft und Begehren – die Verfilmung von Julie Marohs Graphic Novel „Blau ist eine warme Farbe“
Von WOLFGANG NIERLIN



Weniger Witze, mehr Zeitlupen

Zack Synders faschistoide Liebe zu Wagneropern nacheifernder Aufgeblasenheit bleibt, trotzdem ist seine Version der „Justice League“ der bessere Film
Von BERNHARD TORSCH


Reale Schwerelosigkeit

Mit „Birdman“ hat Alejandro González Iñárritu eine ziemlich schlagfertige und hintergründige Komödie gedreht
Von WOLFGANG NIERLIN



Zum Beispiel Pizza

„Soul“ ist die erste Pixar-Produktion mit einer schwarzen Hauptfigur und eine vor visuellem Einfallsreichtum strotzende Komödie, die vehement darauf besteht, dass das menschliche Leben nicht sinnlos ist
Von THOMAS BLUM


Nepper, Schlepper, Kinderfänger

Menschenjagd mit Solidarität: Die Jugend, die „Battle Royale“ sowohl im Film als auch im Manga porträtiert, ist eindeutig besser als ihr Ruf
Von NICOLAI BÜHNEMANN


Gegen das kollektive Vergessen

Wie die Comicvorlage inszeniert auch der Animationsfilm „Alois Nebel“ in einem lakonischen Tonfall Bilder der Verlassenheit
Von WOLFGANG NIERLIN


Stirb schnell und oft

Klare Prämisse in der Manga-Verfilmung „Edge of Tomorrow“: Ein Star wird geschlagen. Und unter Prügeln wiedergeboren, sofern er zur Selbstaufgabe bereit ist
Von DREHLI ROBNIK



Die Höllenmaschine des J-Pop

Macoto Tezukas Regiearbeit „The Legend of the Stardust Broth­ers“ ist einerseits Travestie und Overacting, andererseits Spiegel der japanischen Popkultur an einem historischen Wendepunkt
Von GEORG SEESSLEN


Eine Art Filmhochschule in nuce

Was es über die Entstehung und Produktion der klassischen „Star Wars”-Filme zu wissen gibt, ist in diesem definitiven „Star Wars”-Buch in luxuriöser Fülle versammelt
Von THOMAS GROH


Ein japanischer Anime schaut in deutsche Abgründe

Die Folgen der deutschen Teilung, das nationalsozialistische Erbe und die rassistischen Ausschreitungen der 1990er Jahre — all das thematisiert ein Manga von Naoki Urasawa und seine Anime-Adaption. „Monster“ ist ein Meisterwerk
Von KATRIN DOERKSEN


Zaghaft zucken die Finger

Rupert Sanders‘ Anime-Remake „Ghost in the Shell“ mit Scarlett Johansson erkundet Körperlichkeit jenseits der Normierung
Von KATRIN DOERKSEN


Tarzans Avatar macht Star Wars am Mars

Gegenüber James Camerons Blockbuster mit Hang zum völkischen Kolonialkitsch erweist sich Andrew Stantons „John Carter“ als die spleenigere Variante
Von DREHLI ROBNIK


Der Medienmagier – Alan Moore

Heute feiert der britische Autor Alan Moore seinen 67. Geburtstag. Immer wieder wurden seine meisterhaften Comics verfilmt und selten war das Resultat erfreulich. Was verraten uns Moores Werke über das Verhältnis zwischen Comic und Film?
Von KATRIN DOERKSEN


It´s not Unusual… – „Mars attacks!“

Tim Burtons Fusion von Spielzeugfanatismus und Pop-Expertise kommt ohne jeden bombastischen Hang zum Ultimativen aus und ist auch fast ein Vierteljahrhundert später eine Wundertüte des bizarren Kinos
Von DREHLI ROBNIK


Die Gesellschaft ist nicht mehr

An Halloween kommt George A. Romeros Zombieklassiker „Dawn of the Dead“ wieder in die Kinos: links, zornig und in Coronazeiten unwahrscheinlich aktuell
Von THOMAS GROH