Aus der Verasntaltungsankündigung:
In Deutschland in einer iranisch-deutschen Familie aufgewachsen, fühlt sich Roya der persischen Kultur vertraut und fremd zugleich. Bei Gesprächen am Tisch ihrer iranischen Familie versteht sie kaum ein Wort, obwohl ihr der Klang so vertraut ist. Immer größer wird ihre Sehnsucht, den Iran und damit einen Teil ihrer Wurzeln kennenzulernen. Eines Tages ist es endlich so weit: Gemeinsam mit ihrem Vater begibt Roya sich auf eine Reise durch den Iran und erlebt dort als queere Frau eine intensive Zeit zwischen Faszination und Angst, Schönheit und Unterdrückung – ohne zu ahnen, dass dies die letzte Reise mit ihrem Vater sein wird.
Roya Sorayas autobiografische Graphic Novel erzählt von dem Leben zwischen zwei Kulturen, der Identitätssuche als Tochter eines iranischen Vaters, von politischer Unterdrückung und der Kraft, die in Erinnerungen liegt. „Wind in meinem Kopftuch“ ist ein eindrucksvolles Porträt über das Erwachsenwerden im Spannungsfeld kultureller Unterschiede, Verlust und Selbstfindung.
Moderation: Josephine Mark
Roya Soraya „Wind in meinem Kopftuch“
Comiclesung | Vernissage | Künstlergespräch
3. September 2026
Moritzbastei Leipzig
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 5 € VVK / 6 € AK

