Und dann kam Punk #231: Jonas Engelmann (Ventil Verlag)

Und dann kam Punk – neue Podcast-Episode online, diesmal mit Jonas Engelmann (Ventil Verlag):

Christopher & Jobst reden mit ihm über Schluckleser, Struktur & Verantwortung, schöne Lego-Sets, das Selbstbewusstsein sich nicht als Hochkultur zu verstehen, die wunderbaren Kix-Comics, Punk auf verschiedenen Medien spielen, Mangareihen zum 87. Mal lesen, die Banker-Mentalität des Großvaters, japanische Buch-Schutzhüllen, unterschiedliche Wahrnehmungen von Wertschätzung, super-diszipliniert sein, alle Plattenkäufe dokumentieren, Gedanken zu „Ich sehe die Schiffe den Fluss herunterfahren“ von Abwärts, die sich ständig neu erfindenden NoMeansNo, das „Zap“ im Wuppertaler Plattenladen, Nonoyesno im Juz Bingen, Rasmus Englers „Tobende Mumie“, ein Gymnasium am Fuß der Loreley, pre-Grüne-friedensbewegte Birkenstockträger, fanatisches ???-Fan sein, das Klausner-Fanzine von Kai Damkowski, „Lipstick Traces“, billige Kurt-Schwitters-Collagen, das Komparatistik-Studium, man kann auch in der Pflege arbeiten und trotzdem Bücher lesen, Martin Büsser im Vorprogramm von The Notwist im Juz Bingen, ehrfürchtig beim Praktikum im Ventil Verlag, spontan als Kollektivist einsteigen, die (Nicht)Wahrnehmung als Vegan-Verlag, den Literatur-Zirkus, Martins Krebserkrankung, „Die Heebie Jeebies im CBGB’s“, die Reflexion jüdischen Lebens im Punk, die Tradition des Luftmenschen-Denkens, die wichtigsten Bücher für Jonas im Ventil Verlag, mit 40 die erste Festanstellung, die Schwierigkeit linker Politik, die Streitlust & das Abprallenlassenkönnen des Punk, X-Ray Spex > Sex Pistols, die Schlagerpiloten in ohrenbetäubender Lautstärke, perfektes Styling uvm.

Abb. oben aus der Fehlfarben-Songcomic-Anthologie „Monarchie und Alltag“ (Ventil Verlag)