Max-und-Moritz-Preis 2026: Die Nominierungen

Aus der Pressemitteilung:

25 Titel hat die Jury nominiert. Den Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk erhält Posy Simmonds.

Im Rahmen des 22. Internationalen Comic-Salons Erlangen, der vom 4. bis 7. Juni 2026 stattfindet, wird zum 22. Mal der Max-und- Moritz-Preis verliehen, die wichtigste Auszeichnung für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum. 25 Titel wurden durch die Jury nominiert, sieben von acht Preisträger*innen werden erst am 5. Juni 2026 im Rahmen der Max-und-Moritz-Gala bekannt gegeben. Der Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk steht bereits jetzt fest: Mit Posy Simmonds wird die Grande Dame der britischen Comicszene und eine der modernsten und raffiniertesten zeitgenössischen Comicautorinnen mit dem Preis für ein herausragendes Lebenswerk ausgezeichnet.

Am Abend des 5. Juni werden im Rahmen der Max-und-Moritz-Gala die Preisträger*innen in den Kategorien „Bester deutschsprachiger Comic“, „Bester internationaler Comic“, „Bester Sachcomic“, „Bester Comic für Kinder“ und „Bestes deutschsprachiges Comic-Debüt“ verliehen, ebenso der/die beste deutschsprachige Comic-Künstler*in. Darüber hinaus wird eine herausragende Publikation aus dem Hochschulbereich mit einer Einladung zum renommierten Internationalen Comic-Seminar Erlangen gewürdigt. Der Spezialpreis der Jury wird erst bei der Gala bekannt gegeben.

Der Jury für den Max und Moritz-Preis gehören in diesem Jahr an: Catherine Bazabas (Eigentümerin Comicbuchhandlung Petit Kami, Hamburg), Christian Gasser (Autor, Dozent an der Hochschule Luzern – Design & Kunst), Andrea Heinze (Journalistin, Berlin), Katinka Kornacker (Geschäftsführerin COMIX – Comicbuchhandlung Hannover), Isabel Kreitz (Comic-Zeichnerin, Hamburg), Christine Vogt (Leiterin der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen) und Bodo Birk (Leiter des Internationalen Comic-Salons Erlangen).

Max und Moritz-Preis 2026: Die 25 nominierten Titel in alphabetischer Reihenfolge

„Ahmadjan und der Wiedehopf“ von Maren Amini. Carlsen

„Bauchlandung. Geschichte einer Teenager-Schwangerschaft“ von Wanda Dufner. Edition Moderne

„Blutsauger“ von André Breinbauer. Carlsen

„Das Lied der Arktis“ von Jean-Paul Krassinsky und Bérengère Cournut (Übersetzung: Resel Rebiersch). Schreiber & Leser

„Der süßeste Bruder der Welt … und andere Irrtümer“ von Elin Lindell (Übersetzung: Katharina Erben). Klett Kinderbuch

„Der verkehrte Himmel“ von Mikael Ross. avant-verlag

„Der Weltraumpostbote. Panik im Postamt!“ von Guillaume Perreault (Übersetzung: Ulrich Pröfrock). Rotopol

„Der Zahn“ von Ayşe Klinge. Kibitz

„Die Frau als Mensch“ von Ulli Lust. Reprodukt

„Die große Verdrängung“ von Roberto Grossi (Übersetzung: Myriam Alfano). avant-verlag

„Fleischeslust“ von Martin Oesch. Edition Moderne

„Hackenporsche“ von Melanie Lüdtke. Schwarzer Turm

„In den trüben Gewässern Istanbuls“ von Özge Samancı (Übersetzung: Silv Bannenberg). Helvetiq

„Jakob Neyder“ von Franz Suess. avant-verlag

„Kaputt“ von Alison Bechdel (Übersetzung: Katharina Erben). Reprodukt

„Meine Geschichten von Mutter und Tochter“ von Katharina Greve. avant-verlag

„Peri Meno“ von Rinah Lang. Carlsen

„Red“ von Josephine Mark. Kibitz

„Saloon. Das ist Familiensache“ von Mia Oberländer. Edition Moderne

„Schweigen“ von Birgit Weyhe. avant-verlag

„Shrimpie und ich“ von Moni Port und Claudia Weikert. Kibitz

„Sonntag“ von Olivier Schrauwen (Übersetzung: Christoph Schuler). Edition Moderne / Colorama

„The Strange House“ von Uketsu und Kyo Ayano (Übersetzung: Claudia Peter). Panini Manga

„Unruhe“ von Sarah Hübner. Jaja Verlag

„Zwei weibliche Halbakte“ von Luz (Übersetzung: Lilian Pithan). Reprodukt