Im Kampf für künstlerische Freiheit – „George Lucas – Episode II“
Der zweite Teil der als Trilogie konzipierten Comicbiografie „George Lucas“ beleuchtet die komplizierte Produktionsgeschichte von „Das Imperium schlägt zurück“
Von WOLFGANG NIERLIN
Der zweite Teil der als Trilogie konzipierten Comicbiografie „George Lucas“ beleuchtet die komplizierte Produktionsgeschichte von „Das Imperium schlägt zurück“
Von WOLFGANG NIERLIN
Ein Baum soll auf einem Berliner Schulhof gefällt werden, und schon gibt es Aktivisten, die sich für diesen Baum interessieren. Um diesen Grundkonflikt hat Joris Bas Backer den Comic „Baumschatten“ gezeichnet, der deutlich macht, wie komplex politisches Engagement sein kann
Von ANDREA HEINZE
Alexander Pavlenko und Camille de Toledo haben nicht nur eine Biografie über den Begründer des modernen Zionismus gezeichnet, sondern auch eine jüdische Geschichte Europas
Von JONAS ENGELMANN
Yslaire und Jean-Luc Fromental haben Georges Simenons düsteren Kriminalroman „Der Schnee war schmutzig“ als Comic adaptiert
Von BERND WEIGAND
In „Krimi“ nähern sich die französischen Comic-Künstler Alex W. Inker und Thibault Vermot Fritz Langs berühmtem Spätwerk der Weimarer Republik „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ mit dokumentarischem Spürsinn und erzählerischen Freiheiten
Von WOLFGANG NIERLIN
Romain Renard reaktiviert in seiner Graphic Novel „Wiedersehen mit Comanche“ Hermanns alten Westernelden Red Dust und schickt ihn durch ein apokalyptisches Amerika der 1930er-Jahre
Von JÜRGEN SCHICKINGER
Alex W. Inker und Thibault Vermot erinnern an Fritz Langs Serienkiller-Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, Cazas SF-Kurzgeschichten für „Pilote“ sind wieder erhältlich, und die Comic-Adaption von Paul Austers „New-York-Trilogie“ ist endlich abgeschlossen. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
In Kürze erscheint bei Reprodukt Alison Bechdels neue Graphic Novel „Kaputt“. Jasmin Kröger hat in Deutschlandfunk das Buch vorgestellt und ein Interview mit Bechdel geführt
Ully Arndt, nicht für ernste Themen bekannt, hat Heinz Strunks Frauenmörder-Roman „Der goldene Handschuh“ in einen Comic Noir verwandelt
Von IMKE STAATS
Die italienischen Brizzi-Brüder haben Gaston Leroux‘ Klassiker der Schauerliteratur als bildgewaltige Graphic Novel adaptiert
Von HOLGER BACHMANN
Die Journalistin Sara Dellabella und der Comiczeichner Alessio Lo Manto erinnern in ihrer Graphic Novel „Die Irrfahrt der St. Louis“ an die vergebliche Flucht der jüdischen Passagiere des Hapag-Dampfers vor dem Terror der Nationalsozialisten
Von BERND WEIGAND
In seiner Comicbiografie „Louis Riel“ zeigt Chester Brown den Freiheitskampf der indigenen Bevölkerung Kanadas
Von JONAS ENGELMANN
Der Frankokanadier Guy Delisle ist bekannt für seine abenteuerlichen Reiseberichte. In seinem aktuellen Buch „Für den Bruchteil einer Sekunde“ hat er dem exzentrischen Fotopionier Eadweard Muybridge ein Denkmal gesetzt. Karin Krichmayr hat mit ihm ein Interview auf der Buchmesse in Wien geführt
Erotische Fesseln, einsame Ermittler und erneuerte Noir-Mythologie. Romane Léo Malets und der Strugatskis neu inszeniert, Ed Brubaker im Deluxe-Format
Von CHRISTOPH HAAS
Aktuelle Comics von Paco Roca, Birgit Weyhe, Roberto Grossi und Sarah Hübner im Spannungsfeld von Erinnern und Vergessen, Verleugnung und Bewusstwerdung vergangener Kämpfe und gegenwärtiger Krisen
Von MARIO ZEHE
Wie ist ein normales Leben möglich angesichts eines Nachbarn, mit dem man sich seit über 70 Jahren formell im Kriegszustand befindet? Keum Suk Gendry-Kim liefert mit „Mein Freund Kim Jong-un“ einen aufschlussreichen Querschnitt aus Politbiografie, Mentalitätsgeschichte und psychoanalytischer Sitzung
Von ANDREAS GRABENSCHWEIGER
Es geht ums Turnen, um Körperbilder und darum, dass man sich in seiner Pubertät noch mal ganz neu finden muss. Lias Sinram zeichnet in seinem autofiktionalen Comicdebüt „Leib“ eine berührende Coming-of-Age Geschichte
Von ANDREA HEINZE
David Prudhomme hat wieder einen Comic über den Rimbetiko, den „griechischen Blues“, veröffentlicht – diesmal aus der Perspektive der Frauen
Von JONAS ENGELMANN
Konquistadoren, Piraten, muslimische Stämme, mächtige Schiffe, Schwertkunst und Intrigen – all das verschwimmt in „Alandal“, dem Spätwerk des philippinischen Comickünstlers Alex Niño, in einem schwer zu fassenden optischen Fiebertraum
Von ANDREAS GRABENSCHWEIGER
Antonio Altarribas und Kekos „Ich, der Lügner“ ist eine zynisch anmutende Graphic Noir über die Abgründe des politischen Systems Spaniens
Von MARIO ZEHE
Der Zeichner Jens Harder entwirft in seiner neuen Graphic Novel „Gamma“ ein Zukunftsszenario, das bis in 100 Milliarden Jahre reicht
Von KARIN KRICHMAYR
Von Ernst Marischka zu Luchino Visconti: Der biografische Comic „Romy Schneider – Ich bin nicht mehr Sissi“ beleuchtet den Kampf der Schauspielerin um künstlerische Integrität
Von WOLFGANG NIERLIN
Die philippinische bildende Künstlerin Renren Galeno liefert in ihrem Comicdebüt „Sa Wala – Für nichts“ bissige Kapitalismuskritik im Tierhorror-Korsett
Von ANDREAS GRABENSCHWEIGER
Roberto Grossi macht sich in „Die große Verdrängung“ ein Bild vom Klimawandel, Patrick Lacan und Marion Besancon lassen in „Grün“ die Natur zurückschlagen, und Veiko Tammjärv adaptiert das „Hotel Zum verunglückten Alpinisten“ für die rechte Gegenwart. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
In Patrick Bonatos Graphic Novel „Toubab im Senegal“ reist ein Comiczeichner zum ersten Mal in den Senegal und hat allerlei diffuse Ängste im Gepäck
Von JONAS ENGELMANN
Die Welt von „Joe’s Bar“ ist eine Welt des Noir im Sinne Derek Raymonds. Sie steht mitten in New York City und ist doch die Welthauptstadt. Nun ist der Klassiker von José Muñoz und Carlos Sampayo als Gesamtausgabe erschienen
Von THOMAS WÖRTCHE
Der Berliner Illustrator und Comickünstler Jens Harder im Interview über sein ambitioniertes Comic-Langzeitprojekt „Alpha“, „Beta“, „Gamma“
Amazing Amézianes Comicbiografie „Martin Scorsese“ folgt dem Regisseur durch die überraschend schwierigen Produktionsgeschichten seiner Filme
Von WOLFGANG NIERLIN
In ihrer Graphic Novel „Nach Mitternacht“ erzählt Gaëlle Genille eine Geistergeschichte, die mit den üblichen Modi der Angsterzeugung bricht
Von BERND WEIGAND
Auch der philippinische Comic steht im Fokus der diesjährigen Frankfurter Buchmesse und wird in Deutschland vom Dantes Verlag gepflegt. Eine Auswahl
Von SVEN JACHMANN
Der Österreicher Franz Suess gilt mit seinen Comics als feiner Beobachter unterschiedlicher Milieus. Es sind vor allem die Geschichten des Scheiterns, die Suess aufzeichnet. Für sein aktuelles Projekt „Jakob Neyder“ wurde er mit dem Preis der Bertold Leibinger Stiftung ausgezeichnet
Von ANDREA HEINZE
Ein Dossier mit Archivbeiträgen von Jonas Engelmann, Christoph Haas, Sven Jachmann, Karin Krichmayr, Georg Seeßlen und Mario Zehe zu Comics, die den Antisemitismus nach Auschwitz, die Vorgeschichte Israels, die Rolle der Shoah und die Lebensrealität in Israel untersuchen
In „Schon gehört, was Ed Gein getan hat?“ dokumentieren Harold Schechter und Eric Powell nüchtern und analytisch die Taten des Plainfield Ghoul – und ihr kulturelles Echo, das noch immer nachhallt. Aktuell in der dritten Staffel der „Monster“-Serie auf Netflix, die heute startet
Von HOLGER BACHMANN
In den 70ern wurden die berühmte südkoreanische Schauspielerin Choi Eun-hee und der Filmregisseur Shin Sang-ok nach Nordkorea entführt. Als Gefangene des Regimes sollen sie aus der dortigen Filmindustrie wieder ein Erfolgsgeschäft machen, was sogar gelingen wird. „Der Diktator und der Plastikdrache“ erzählt keine Räuberpistole, sondern fast vergessene Filmgeschichte
Von BERND WEIGAND
Roberto Grossi spricht über seine Graphic Novel „Die große Verdrängung“, den Entstehungsprozess und seine Gedanken zum Klimawandel
Die Suche nach Identität in einer brennenden Welt – Nino Bullings Erzählung „Abfackeln“ wurde von der New York Times als eine der acht „Best Graphic Novels of 2024“ ausgezeichnet
Von JONAS ENGELMANN
Arne Bellstorf erzählt in „Baby’s in black“ von Astrid Kirchherrs frühen Jahren in Hamburg, als sie den Beatles ihr Markenzeichen verpasste. Reprodukt hat Bellstorfs 2010 erschienene Graphic Novel nun als Taschenbuch herausgebracht
Von SVEN JACHMANN
Die Zivilgesellschaft im Iran hat unter der autoritären Regierung kaum Möglichkeiten, sich zu entfalten. Comiczeichner Mana Neyestani aus seinem französischen Exil in „Papiervögel“ den lebensgefährlichen Alltag der Kolbar – der kurdischen Lastenträger im iranisch-irakischen Grenzgebiet – recherchiert
Von ANDREA HEINZE
In Birgit Weyhes „Schweigen“ geht es um deutsche Staatsbürgerinnen, die in der argentinischen Militärdiktatur verschleppt wurden und vom Auswärtigen Amt keine Unterstützung bekamen. Im Interview spricht die Hamburger Comiczeichnerin über die Hintergründe ihres neuen Sachcomics
Guillaume Singelins SF-Erzählung „Frontier“ ist ein präzise komponierter Weltenentwurf, der ungeschönt über das zukünftige Verhältnis von menschlicher Ausbeutung und Sehnsucht nachdenkt
Von BERND WEIGAND