Graphic Novel




Die Nüchternheit des Todes – „Blutspuren“

Anhand einer scheinbar alltäglichen Liebesgeschichte zeichnet Rutu Modan in ihrer ersten Graphic Novel ein Bild der israelischen Gegenwart, das vor allem eines deutlich macht: Selbst eine Liebesgeschichte ist eine Geschichte über die permanente Bedrohung
Von JONAS ENGELMANN






Mama, Papa, was bedeutet eigentlich Rechtsruck?

Pogromstimmung in Deutschland – man kann sie ignorieren, marginalisieren oder schlicht leugnen. Wir stellen zehn Werke vor, die die Folgen beleuchten – historisch, gegenwärtig oder hypothetisch. Ein Dossier mit Beiträgen von JONAS ENGELMANN, ANDREA HEINZE, SVEN JACHMANN, MATTHIAS PENKERT-HENNING und GEORG SEESSLEN


Ein katholischer Buddhist – „Zen ohne Meister“

Schon als Kind war der Niederländer Frenk Meeuwsen vom Zen-Buddhismus fasziniert, den er durch die Bücher im Regal seines Vaters kennengelernt hatte. Später wird er selbst Buddhist und zeichnet einen Comic, der Zen in seinen unterschiedlichen Facetten zeigt
Von ANDREA HEINZE






Bilder der Flucht – „Der Riss“

Die Comicreportage „Der Riss“ erzählt von der Flüchtlingskrise an den Rändern Europas und lässt Flüchtende, Grenzsoldaten und Kommunalpolitiker zu Wort kommen
Von JONAS ENGELMANN





Wie Superman in die Welt kam – „Joe Shuster“

Vor 80 Jahren erschien die erste „Superman“-Geschichte und begründete ein ganzes Superhelden-Genre. Wesentlichen Anteil daran hatten die US-Zeichner Joe Shuster und Jerry Siegel, an die nun eine Comicbiografie erinnert.


Unbemerkte Apokalypse – „Vakuum“

Lukas Jüligers Comic-Debüt ruft ziemlich radikal ins Gedächtnis zurück, dass man nur in der Jugend die Zeit besitzt, an den Widersprüchen des Lebens geduldet zu verzweifeln





Kampf dem Kapitalismus – „Der Dschungel“

Kaum einer hat den Raubtierkapitalismus des späten 19. Jahrhunderts so präzise beschrieben wie der US-Schriftsteller Upton Sinclair. Die Hamburger Comic-Autorin Kristina Gehrmann hat seinen Roman „Der Dschungel“ als Graphic Novel adaptiert