Graphic Novel


Männer von Klasse

„Bella Ciao“, Barus neuer Comic über italienische Arbeitsmigranten, schwankt zwischen dokumentarischer Echtheit und künstlerischem Eigensinn
Von MARIO ZEHE



Jeff Lemire und kein Ende! Oder doch?

Ein „Black Hammer“-Spin-off, die SF-Graphic Novel „The Sentient“ und eine Neuausgabe von „Sweet Tooth“ – das Lemireverse wächst und gedeiht
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN



Comicadaption mit Mumm

Riff Rebs‘ Interpretation von Jack Londons „Der Seewolf“ schreckt auch vor Modifikationen nicht zurück
Von BERND WEIGAND



„Inhuman“

Auf einer fremden Welt wird eine Androidin zur letzten Hoffnung auf Menschlichkeit


Der Hass in ihm

Davide Reviati schildert in „Dreimal spucken“ die Emanzipation eines jungen Manns von den Fesseln seiner Herkunft
Von JONAS ENGELMANN






Klassenkampf und Kinderspiele

Der französische Zeichner Baru ist hierzulande noch als großer Stilist und Fürsprecher der Marginalisierten zu entdecken – zum Beispiel in den Bänden „Die Sputnik-Jahre“ und „Schönes neues Jahr“
Von CHRISTOPH HAAS


Erinnerungen im Entstehen

Trauerarbeit und Emanzipation vom Katholizismus: Die Graphic Novels „Lichtung“ und „Das leere Gefäß“ suchen Bilder gegen den Schmerz des Traumas
Von KATRIN DOERKSEN



Kontingenz und Ironie

Seit seiner ersten großen Veröffentlichung, also seit den „Tales of Error“ (1989), gehört der Zürcher Thomas Ott zu den ganz Großen der Graphic Novel
Von THOMAS WÖRTCHE





Männer, die auf Frauen starren

Die Graphic Novels „XES“ und „Die Perineum-Technik“ erzählen von Sexsucht und dem Status quo des Mannseins in Zeiten des Neoliberalismus
Von SVEN JACHMANN





Der Geist des Nationalsozialismus

Lange war es in Deutschland nicht einfach, den Wehrdienst zu verweigern. Eine erniedrigende „Prüfung“ des Gewissens stand dann bevor. Eine solche, tragisch endende Geschichte erzählt Hannah Brinkmanns Comic „Gegen mein Gewissen“
Von ANDREA HEINZE