Splitter Verlag



Ein toller Käfer – „Plastok“

In Maud Michels und Nicolas Signarbieux‘ Trilogie „Plastok“ ist die Erde nur noch von Insekten bevölkert, die in Staaten leben und den mehr oder minder vergötterten Menschen nacheifern
Von KLAUS N. FRICK


Das Fleisch und das Kino – „Krimi“

In „Krimi“ nähern sich die französischen Comic-Künstler Alex W. Inker und Thibault Vermot Fritz Langs berühmtem Spätwerk der Weimarer Republik „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ mit dokumentarischem Spürsinn und erzählerischen Freiheiten
Von WOLFGANG NIERLIN



Filmgeschichte(n), SF-Klassik und NY-Noir

Alex W. Inker und Thibault Vermot erinnern an Fritz Langs Serienkiller-Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, Cazas SF-Kurzgeschichten für „Pilote“ sind wieder erhältlich, und die Comic-Adaption von Paul Austers „New-York-Trilogie“ ist endlich abgeschlossen. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN




Arte-Dokumentation: Der Kannibale von Milwaukee – Mein Freund Dahmer

Comiczeichner Derf Backderf ging mit dem Serienkiller Jeffrey Dahmer in dieselbe Schulklasse und hat über diese Zeit die Graphic Novel „Mein Freund Dahmer“ gezeichnet. In der Arte-Mediathek ist seite heute eine 50-minütige Dokumentation von Olivier Mirguet zu sehen, die Backderfs langjährige Arbeit an dem Werk rekapituliert










Flucht vor dem Image – „Romy Schneider“

Von Ernst Marischka zu Luchino Visconti: Der biografische Comic „Romy Schneider – Ich bin nicht mehr Sissi“ beleuchtet den Kampf der Schauspielerin um künstlerische Integrität
Von WOLFGANG NIERLIN


Ein etwas anderer Superheld – „Der Affenkönig“

Bekannt wurde Milo Manara mit seinem voyeuristischen Comic-Blick und stereotypen Frauenfiguren, die auf Knopfdruck das machen, was Männer oder männliche Zeichner wollen. In einem Frühwerk aus den 1970er-Jahren zeichnete Manara den alten chinesischen Mythos vom „Affenkönig“ neu und schuf dabei einen etwas anderen Superhelden
Von MAX BAUER


Klimawandel, Apokalypsen und die Banalität des Bösen

Roberto Grossi macht sich in „Die große Verdrängung“ ein Bild vom Klimawandel, Patrick Lacan und Marion Besancon lassen in „Grün“ die Natur zurückschlagen, und Veiko Tammjärv adaptiert das „Hotel Zum verunglückten Alpinisten“ für die rechte Gegenwart. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN








Serienkiller Superstar

In „Schon gehört, was Ed Gein getan hat?“ dokumentieren Harold Schechter und Eric Powell nüchtern und analytisch die Taten des Plainfield Ghoul – und ihr kulturelles Echo, das noch immer nachhallt. Aktuell in der dritten Staffel der „Monster“-Serie auf Netflix, die heute startet
Von HOLGER BACHMANN




Hauptsache Arbeit – „Frontier“

Guillaume Singelins SF-Erzählung „Frontier“ ist ein präzise komponierter Weltenentwurf, der ungeschönt über das zukünftige Verhältnis von menschlicher Ausbeutung und Sehnsucht nachdenkt
Von BERND WEIGAND


Kinderfresser, Kernkraftnerds und Körperwelten

Die Creepshow ruft grimmige EC-Zeiten in Erinnerung, Tom Gauld lacht mit der Wissenschaft, und Richard Corben ist beeindruckender denn je. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN


Vor die Wand gelaufen – „Das Rennen des Jahrhunderts“

1904 fanden die Olympischen Spiele im US-amerikanischen St. Louis statt. Besonders der Marathonlauf erwies sich als organisatorische Katastrophe unter widrigsten Bedingungen. José Luis Munuera und Kid Toussiant blicken in „Das Rennen des Jahrhunderts“ nicht ohne Humor auf das lebensgefährliche Fiasko zurück
Von BERND WEIGAND


Die Wirklichkeit bewahren

Wim Wenders wird 80: Der französische Comiczeichner Stéphane Lemardelé schaut in „Das Storyboard von Wim Wenders“ dem Filmemacher nicht nur auf dem Set über die Schulter
Von WOLFGANG NIERLIN


Blutige Seefahrt – „El Gaucho“

Nur zwei Mal, in „Ein Indianischer Sommer“ und „El Gaucho“, haben die beiden berühmten italienischen Comickünstler Hugo Pratt und Milo Manara zusammengearbeitet. Nun ist „El Gaucho“ im Rahmen der Manara-Alben-Werkausgabe im Splitter Verlag erschienen
Von BERND WEIGAND


Kriegsbilder – „Vom Winde verweht“

Der französische Comiczeichner Pierre Alary hat „Vom Winde verweht“ als zweibändige Graphic Novel adaptiert – mit bemerkenswertem Ergebnis, das ohne den Rassismus der Vorlage(n) auskommt
Von KLAUS N. FRICK


Kunstfreiheit, Gruppenexperimente und Weltraumkolonien

Luz lässt uns als Otto Muellers Gemälde „Zwei weibliche Halbakte“ auf die Nazis blicken, James Tynion IV setzt seine preisgekrönte Invasionsstory „Das Haus am See“ fort, Guillaume Singelin hat mit „Frontier“ den vielleicht besten SF-Comic des Jahres vorgelegt. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN



Kanzel-Culture – „Habemus Bastard“

In „Habemus Bastard“ versetzen Sylvain Vallée und Jacky Schwartzmann einen Auftragskiller in eine französische Kleinstadt, in der er als Priester untertauchen muss – ein auch visuelles Vergnügen, das bereits mit dem Blick in die erstaunten Gesichter beginnt
Von BERND WEIGAND