Judentum

Mörderjagd – „Zeter und Mordio“

Die Geschichte von Jens Cornils‘ Comicdebüt „Zeter und Mordio“ basiert auf einem historischen antisemitischen Kriminalfall von 1687, den Glückel von Hameln in ihren Memoiren schildert. Die Mitglieder der jüdischen Gemeinde mussten das Verbrechen hinnehmen, um niemanden gegen sich aufzubringen
Von JONAS ENGELMANN


Channa Marons Unabhängigkeitserklärung

Channa Maron war Israels „Königin der Bühne“. 1933 floh sie mit ihrer Familie und lebte in Palästina. 1970 wurde sie Opfer eines palästinensischen Terroranschlags in München. Dennoch setzte sie ihre Schauspielkarriere fort und engagierte sich für den Friedensprozess. Barabar Yelin und David Polonsky haben in „Vor allem eins: Dir selbst sei treu“ ihre wichtigsten Lebensstationen festgehalten
Von JONAS ENGELMANN


„Unsere Erinnerungskultur weist deutliche Lücken auf“ 

In seinem Comicdebüt „Zeter und Mordio“ zeigt Jens Cornils, wie die jüdische Gemeinde in Hamburg Ende des 17. Jahrhunderts einen antisemitischen Mörder überführt, weil sich die Justiz nicht für den Fall interessiert. Im Interview spricht Cornils über die Hintergründe des Projekts



Der Weg zum Zeichentisch

Der Comic-Autor Joann Sfar wurde kürzlich beim Comic-Salon Erlangen für sein Lebenswerk geehrt. Nun ist auch seine Graphic Novel „Der Götzendiener“ erschienen. Sfar erzählt darin, wie er trotz des jüdischen Bilderverbots Comiczeichner wurde
Von ANDREA HEINZE


Comic-Salon Erlangen 2024: Joann Sfar – Zeichnen und Leben

Auf dem diesjährigen Comic-Salon Erlangen wird am 31.5. der Max-und-Moritz-Preis vergeben. Mit dem Sonderpreis fürs Lebenswerk wird der französische Künstler Joann Sfar ausgezeichnet und überdies mit einer Ausstellung geehrt. Aus diesem Anlass präsentieren wir ein kleines Dossier mit Archiv-Beiträgen von Jonas Engelmann und Karin Krichmayr




Nirgendland

„Nächstes Jahr in“ ist eine lesenswerte Comic-Anthologie über deutsch-jüdische Schicksale, (Nicht-)Orte, Traditionen und Rituale
Von MARIO ZEHE





Die Diaspora in Superman

Die Anthologie „Nächstes Jahr in“ versammelt elf Comics, die von hiesigem jüdischem Leben erzählen – ein künstlerisches Meisterwerk
Von GEORG SEESSLEN






Am Anfang war der Teig – Religion im Comic

Comics können unterschiedliche religiöse Traditionen erlebbar machen; als popkulturell geprägtes Medium transportieren sie zugleich, wie Gesellschaft mit Religion umgeht
Von ANDREA HEINZE


Wie Superman in die Welt kam – „Joe Shuster“

Vor 80 Jahren erschien die erste „Superman“-Geschichte und begründete ein ganzes Superhelden-Genre. Wesentlichen Anteil daran hatten die US-Zeichner Joe Shuster und Jerry Siegel, an die nun eine Comicbiografie erinnert
Von ANDREA HEINZE