Elegante Übergänge in den Albtraum – „Der goldene Handschuh“
Ully Arndt, nicht für ernste Themen bekannt, hat Heinz Strunks Frauenmörder-Roman „Der goldene Handschuh“ in einen Comic Noir verwandelt
Von IMKE STAATS
Ully Arndt, nicht für ernste Themen bekannt, hat Heinz Strunks Frauenmörder-Roman „Der goldene Handschuh“ in einen Comic Noir verwandelt
Von IMKE STAATS
Comiczeichner Derf Backderf ging mit dem Serienkiller Jeffrey Dahmer in dieselbe Schulklasse und hat über diese Zeit die Graphic Novel „Mein Freund Dahmer“ gezeichnet. In der Arte-Mediathek ist seite heute eine 50-minütige Dokumentation von Olivier Mirguet zu sehen, die Backderfs langjährige Arbeit an dem Werk rekapituliert
In „Schon gehört, was Ed Gein getan hat?“ dokumentieren Harold Schechter und Eric Powell nüchtern und analytisch die Taten des Plainfield Ghoul – und ihr kulturelles Echo, das noch immer nachhallt. Aktuell in der dritten Staffel der „Monster“-Serie auf Netflix, die heute startet
Von HOLGER BACHMANN
Charles Burns bleibt weiterhin der Beauftragte für die Schatten der Pubertät, Erik Kriek liefert holländischen Folkhorror, Derf Backderf rekonstruiert seine Schulzeit mit Jeffrey Dahmer, und eine Anthologie will zu mehr Klimaaktivismus bewegen. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Nach eine rmehrmonatigen Pause ist der COMICtalk wieder zurück – ausnahmsweise als Trio mit Hennes Bender, Alexander Braun und Volker Robrahn. In diesem Abschnitt wird über den Horrorcomic „Plastik“ diskutiert
In Leipzig läuft sich die Buchmesse 2024 und damit auch die Manga-Comic-Con, die Convention für Fans von Manga, Anime und Cosplay, warm. Diese feiert ihr 10. Jubiläum. Ein guter Anlass, um fünf arrivierte wie moderne Manga-Klassiker für Einsteiger*innen zu empfehlen
Von ANDREA HEINZE
Héctor Germán Osterhelds und Alberto Breccias Meisterwerk „Mort Cinder“ erscheint als Gesamtausgabe, „Thorgal“, „Valerian & Veronique“, das Marsupilami, die Turtles und die Schlümpfe werden mal mehr, mal weniger modernisiert, und in Kohlhoffs Garten würde auch Jodorowsky lustwandeln. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
In Deutschlandfunk Kultur spricht Jörg Buttgereit mit Ramona Westhof über Eric Powells und Harold Schlechters analytische True-Crime-Comicbiografie
„Nailbiter“ von Joshua Williamson und Mike Henderson ist ein wirklich guter Horror-Comic über eine schlechte Angewohnheit
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Ariane Bellmer empfiehlt vier True-Crime-Comics älteren Datums
Die spanische Comickünstlerin Teresa Valero liefert mit „Contrapaso“ ein packendes Sittenbild der Franco-Diktatur im Gewand eines Psychothrillers. Ihr Werk ist für den diesjährigen Max und Moritz-Preis nominiert
Von HOLGER BACHMANN
Hella von Sinnen diskutiert diesmal mit den Gästen Mia Oberländer und Ulf K.
Frank Schmolkes „Der Augensammler“ ist eine Comicadaption des gleichnamigen Serienkiller-Romans von Sebastian Fitzek
Von BERND WEIGAND
Die Folgen der deutschen Teilung, das nationalsozialistische Erbe und die rassistischen Ausschreitungen der 1990er Jahre — all das thematisiert ein Manga von Naoki Urasawa und seine Anime-Adaption. „Monster“ ist ein Meisterwerk
Von KATRIN DOERKSEN
Welche Spuren hinterlässt der Hype um echte Mörder, echte Opfer und echte Ermittlungen eigentlich im Comic?
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Gebildete Serialkiller, die aus den höchsten Gründen morden, gehören zum Grundbestand des „Bösen“ in allen medialen Darreichungsformen. Die Graphic Novel „Ich, der Mörder“ erzählt von einem ganz besonders exquisiten Exemplar
Von THOMAS WÖRTCHE
Mit „Monster“ wurde der japanische Starzeichner Naoki Urasawa in den Neunzigern auf der ganzen Welt bekannt. Der Thriller spielt in Deutschland – und Urasawa hat den Zeitgeist sehr gut getroffen
Von ANDREA HEINZE
Naoki Urasawas Manga-Thriller erzählt vom Bösen in Gestalt eines Jungen. Es gebe sicher Dinge, die der Mensch schaffen dürfe und die er vielleicht aber nicht schaffen solle, sagt Urasawa im Interview
So verstörend zärtlich wie in Manu Larcenets preisgekröntem Opus magnum wurde die grenzenlose Empathie mit einem Mörder auch in Serienkillererzählungen jenseits der Comics selten ausgelotet und mit der Forschung nach gesellschaftlichen Ursachen verbunden
Von SVEN JACHMANN
Mana Neyestani die wahre Geschichte des Serienmörders Saeed Hanai, der in der als heilig geltenden Stadt Maschhad 16 Prostituierte ermordete
Von JONAS ENGELMANN
Ein selbsternannter „Kämpfer gegen Dekadenz“ ermordet in der iranischen Stadt Mashhad 16 Prostituierte – aus diesem Kriminalfall machte der gefeierte iranische Cartoonist Mana Neyestani eine Graphic Novel
Von ANDREA HEINZE
Ein finsteres, blutiges Serienkiller-Portrait aus Spanien
Von CHRISTIAN ENDRES