Recht auf meine Zeit – „Ich will nicht arbeiten“
„Ich will nicht arbeiten“: Nele Jongeling zeichnet die junge Generation mit ihren Problemen beim Einstieg in die Arbeitsgesellschaft
Von JÜRGEN KIONTKE
„Ich will nicht arbeiten“: Nele Jongeling zeichnet die junge Generation mit ihren Problemen beim Einstieg in die Arbeitsgesellschaft
Von JÜRGEN KIONTKE
In ihrem neuen autofiktionalen Meisterwerk „Kaputt“, das den Alltag einer queeren Community in einem Provinznest vor der Wahl von Donald Trump zeigt, spricht Alison Bechdel mit viel (Galgen-)Humor über das Elend des Kapitalismus. Der Comic ist für den diesjährigen Max-und-Moritz-Preis nominiert
Von ANDREA HEINZE
Josephine Mark hat mit „Red“ einen brillanten Funny-Krimi gezeichnet, von Moebius existieren tatsächlich noch unübersetzte Werke, und Amazing Ameziane verhebt sich an Steven Spielberg. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Die Wirtschaft: nicht nur in Zahlen und Grafiken, sondern pointiert, polemisch und parteiisch – was richtig ist, aber nicht alle richtig finden
Von MARIO ZEHE
Comiczeichnerin Nele Jongeling spricht über ihre neue Graphic Novel „Ich will nicht arbeiten“, in der sie mit satirischer Verve die Arbeitsideologie des Neoliberalismus seziert
Martin Oesch schlägt in „Fleischeslust“ den Ton all der unerschrockenen Bauernwelt-Erzähler vergangener Epochen an. Sein Comic-Debüt wurde für den diesjährigen Max-und-Moritz-Preis nominiert
Von ALF MAYER
Aktuelle Comics von Paco Roca, Birgit Weyhe, Roberto Grossi und Sarah Hübner im Spannungsfeld von Erinnern und Vergessen, Verleugnung und Bewusstwerdung vergangener Kämpfe und gegenwärtiger Krisen
Von MARIO ZEHE
Die philippinische bildende Künstlerin Renren Galeno liefert in ihrem Comicdebüt „Sa Wala – Für nichts“ bissige Kapitalismuskritik im Tierhorror-Korsett
Von ANDREAS GRABENSCHWEIGER
Roberto Grossi spricht über seine Graphic Novel „Die große Verdrängung“, den Entstehungsprozess und seine Gedanken zum Klimawandel
Luz lässt uns als Otto Muellers Gemälde „Zwei weibliche Halbakte“ auf die Nazis blicken, James Tynion IV setzt seine preisgekrönte Invasionsstory „Das Haus am See“ fort, Guillaume Singelin hat mit „Frontier“ den vielleicht besten SF-Comic des Jahres vorgelegt. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Eine Arte-Dokumentation über chinesische Zensur in Hollywood. Und: Disney+, Amazon und Netflix auf Trump-Kurs – ein Interview mit Lara Keilbart in Deutschlandfunk Kultur
Von Baru bis Lucky Luke, von Arbeitskampf bis Zusammenhalt: die Thematisierung von Arbeitsbeziehungen in Comics und Buchillustration
Von MARIO ZEHE
Weisen uns „Influencer*innen“ mit ihren Ratschlägen den Weg in ein besseres Leben? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Liv Strömquists neuer Sachcomic „Das Orakel spricht“
Von MARIO ZEHE
Über Klassismus, migrantische Arbeiter, die (Un-)Möglichkeit des sozialen Aufstiegs und die Überwindung des Kapitalismus. Empfehlenswerte Polit-Comics von Eva Müller, Joris Mertens, Claire Alet, Benjamin Adam und Baru
Von MARIO ZEHE
Aktuelle Comics internationaler Autor*innen bieten schonungslose Blicke hinter die Kulissen der Macht und in reale Arbeitswelten
Von JONAS ENGELMANN
Unsere Gesellschaften, unsere Kultur und vor allem unsere populären Medien erzeugen einen Sog in Richtung einer Infantilisierung, die gewisse Gefahren für die Wissensgesellschaft bedeutet. Ein Essay von Markus Metz und Georg Seeßlen in Deutschlandfunk
Volker Reiches „Strizz“ ist einer der wenigen deutschen Klassiker des Zeitungsstrips. In der Carlsen-Reihe „Bibliothek der Comic-Klassiker“ ist eine Werkschau erschienen
Von MARIO ZEHE
Kurz nach dem Ende der Weltwirtschaftskrise veröffentlichte John Steinbeck die aus der Perspektive zweier Wanderarbeiter erzählte Novelle „Von Mäusen und Menschen“. Die Zeichnerin Rébecca Dautremer hat die Geschichte neu interpretiert
Von JONAS ENGELMANN
Die ökologische, die politisch-soziale und die kulturelle Katastrophe verstärken einander. Kann man da noch an etwas denken, was einfach schön ist?
Von GEORG SEESSLEN
Mit Georg Seeßlen führt Anne Schülke ein Video-Gespräch über eine Ästhetik der Krise und die Krise der Ästhetik
Frauen im Widerstand – Ein Gespräch auf rbbKultur mit Herausgeberin Sonja Eismann und Comiczeichnerin Nacha Vollenweider
Klimawandel und Globalisierung im Comic: Die Diskussion zweier gesellschaftlicher Megatrends, jeweils vom Kopf auf die Füße gestellt
Von MARIO ZEHE
Die Comicanthologie „Movements and Moments“ erzählt von den Kämpfen indigener Feminist*innen aus dem globalen Süden. Journalistin und Mitherausgeberin Sonja Eismann spricht über die Hintergründe des Projekts
Barbara Yelin mit zwei Webcomics über die Ausbeutung „illegaler“ Arbeitsmigrant*innen in Europa
Von MARIO ZEHE
In „Die Zeit der Wilden“ entwirft Sébastien Goethals einen ziemlich rüden Mix aus Neo Noir, Gen-Thriller, Dystopie und Kaptitalismuskritik
Von BERND WEIGAND
Eine postume Anthologie versammelt die Texte des Pop-Theoretikers Mark Fisher
Von JONAS ENGELMANN
In „Von unten“ zeigt Daria Bogdanska das üble Los illegal Beschäftigter in einem alternativen Viertel Malmös
Von MARIO ZEHE
Der Kulturkritiker Georg Seeßlen im Gespräch über Corona-Krise, Kunst und Kapitalismus
Georg Seeßlen und Sabine Schatz im Gespräch
Heute vor 200 Jahren wurde Friedrich Engels geboren. Der Comickünstler, Grafiker und Dozent Christoph Heuer spricht im Interview über die Widersprüche in Engels‘ Biografie und seine Relevanz im Jahre 2020
Als waghalsiges Kuriosum hat Crag Thompsons fiebrige Graphic Novel „Habibi“ einen Platz in der Comicgeschichte sicher
Von SVEN JACHMANN
Als Jack the Ripper sein Unwesen trieb – ein Meisterwerk drastischer und vieldeutiger Blood Poetry
Von GEORG SEESSLEN
Comic und Film spielen eine Rolle im Kulturkampf um das Bewegungsbild: Sie können den Niedergang des demokratischen Kapitalismus begleiten oder Teil eines aufklärerischen, dissidenten und demokratischen Widerstands werden
Von GEORG SEESSLEN
Kristina Gehrmann updatet Upton Sinclairs „The Jungle“ als Comic
Von GEORG SEESSLEN
Der spanische Comiczeichner Miguelanxo Prado hat schon die wichtigsten Comicpreise weltweit abgeräumt: den Eisner-Award in den USA, den Max und Moritz-Preis in Deutschland. Nun legt Prado einen Thriller um ermordete Bankmanager und Rentner als Kleinanleger vor
Von ANDREA HEINZE
Kaum einer hat den Raubtierkapitalismus des späten 19. Jahrhunderts so präzise beschrieben wie der US-Schriftsteller Upton Sinclair. Die Hamburger Comic-Autorin Kristina Gehrmann hat seinen Roman „Der Dschungel“ als Graphic Novel adaptiert
Von ANDREA HEINZE
Paul Jorison und Grégory Maklès nutzen den Comic für eine Kritik des Kapitalismus
Von SVEN JACHMANN
Der Journalist und Poptheoretiker Martin Büsser hätte heute seinen 50. Geburtstag gefeiert. Dieser Essay über die Peanuts gehörte zu seinen letzten Veröffentlichungen