Japan

Den Frühling kannst du nicht aufhalten

In seinem Frühwerk „Blue Spring“ porträtiert Taiyo Matsumoto die Außenseiter seiner Jugend und findet in den Tokioter Vororten der 1980er eine der vielen „verlorenen Generationen“ des 20. Jahrhunderts
Von ROMAN WIDERA


Es droht Vernichtung

Der Anime-Film „Suzume“ von Makoto Shinkai findet für individuelle und kollektive Traumata überbordende Bilder. Und warnt vor einem roten Wurm. Jetzt ist er auf DVD und Blu-ray erschienen
Von EKKEHARD KNÖRER



Der Mensch ist Zaungast

„Suzume“, Shinkai Makotos neuester Anime, erzählt von Japans traumatischen Erfahrungen mit Naturkatastrophen
Von THOMAS GROH


Muskelspiel der Natur

Ab heute im Kino: In seinem neuen Anime „Suzume“, der auf der diesjährigen Berlinale zu sehen war, verbindet Makoto Shinkai eine Coming-of-Age-Romanze mit der Historie von Japans Naturkatastrophen
Von KATRIN DOERKSEN


Menschen mit Nöten und Hoffnungen

Taiyo Matsumoto verarbeitet in „Sunny“ seine Erfahrungen aus einem Kinderheim, in dem er aufgewachsen ist, zu berührenden Persönlichkeitsstudien. Sein Manga ist für den Max und Moritz-Preis 2022 nominiert
Von ANDREA HEINZE



Morgendrama

Der japanische Mangakünstler Naoki Urasawa ist auf der ganzen Welt für seine komplexen Mangaserien bekannt. Jetzt kommt sein aktuelles Werk „Asadora!“ in Deutschland raus
Von ANDREA HEINZE



Die Höllenmaschine des J-Pop

Macoto Tezukas Regiearbeit „The Legend of the Stardust Broth­ers“ ist einerseits Travestie und Overacting, andererseits Spiegel der japanischen Popkultur an einem historischen Wendepunkt
Von GEORG SEESSLEN


Anklage gegen den Krieg

Shigeru Mizuki gehört zu den ersten Zeichnern, die in Japan Manga für Erwachsene gemacht haben. „Kriegsjahre“ ist der zweite Band seiner Autobiografie
Von ANDREA HEINZE


3. Dortmunder Comic-Streit

Alexander Braun, Stefan Mühlhofer, Nassrin Sadeghi und Sophia Paplowski diskutieren im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund über „Japan im Comic/Manga“








Zwei neue Japan-Comics – Trash und Achtsamkeit

Unterschiedlicher können die Comics kaum sein: Nicolas Mahler nimmt in „Das Ritual“ die japanische Monsterfilmproduktion aufs Korn, Igort entdeckt in seinen „Berichten aus Japan“ die japanische Kultur
Von ANDREA HEINZE