Im Kampf für künstlerische Freiheit – „George Lucas – Episode II“
Der zweite Teil der als Trilogie konzipierten Comicbiografie „George Lucas“ beleuchtet die komplizierte Produktionsgeschichte von „Das Imperium schlägt zurück“
Von WOLFGANG NIERLIN
Der zweite Teil der als Trilogie konzipierten Comicbiografie „George Lucas“ beleuchtet die komplizierte Produktionsgeschichte von „Das Imperium schlägt zurück“
Von WOLFGANG NIERLIN
In Maud Michels und Nicolas Signarbieux‘ Trilogie „Plastok“ ist die Erde nur noch von Insekten bevölkert, die in Staaten leben und den mehr oder minder vergötterten Menschen nacheifern
Von KLAUS N. FRICK
Alex W. Inker und Thibault Vermot erinnern an Fritz Langs Serienkiller-Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, Cazas SF-Kurzgeschichten für „Pilote“ sind wieder erhältlich, und die Comic-Adaption von Paul Austers „New-York-Trilogie“ ist endlich abgeschlossen. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Eine fünfteilige Dokumentarfilm-Reihe auf Arte beleuchtet das SF-Kino der 1980er
Erotische Fesseln, einsame Ermittler und erneuerte Noir-Mythologie. Romane Léo Malets und der Strugatskis neu inszeniert, Ed Brubaker im Deluxe-Format
Von CHRISTOPH HAAS
Bekannt wurde Milo Manara mit seinem voyeuristischen Comic-Blick und stereotypen Frauenfiguren, die auf Knopfdruck das machen, was Männer oder männliche Zeichner wollen. In einem Frühwerk aus den 1970er-Jahren zeichnete Manara den alten chinesischen Mythos vom „Affenkönig“ neu und schuf dabei einen etwas anderen Superhelden
Von MAX BAUER
Roberto Grossi macht sich in „Die große Verdrängung“ ein Bild vom Klimawandel, Patrick Lacan und Marion Besancon lassen in „Grün“ die Natur zurückschlagen, und Veiko Tammjärv adaptiert das „Hotel Zum verunglückten Alpinisten“ für die rechte Gegenwart. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Der Berliner Illustrator und Comickünstler Jens Harder im Interview über sein ambitioniertes Comic-Langzeitprojekt „Alpha“, „Beta“, „Gamma“
Guillaume Singelins SF-Erzählung „Frontier“ ist ein präzise komponierter Weltenentwurf, der ungeschönt über das zukünftige Verhältnis von menschlicher Ausbeutung und Sehnsucht nachdenkt
Von BERND WEIGAND
Die Creepshow ruft grimmige EC-Zeiten in Erinnerung, Tom Gauld lacht mit der Wissenschaft, und Richard Corben ist beeindruckender denn je. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
1979 wurde in Estland Arkadi und Boris Strugatzkis SF-Roman „Hotel Zum verunglückten Alpinisten“ verfilmt. Der estnische Zeichner Veiko Tammjärv hat nun eine fantastische Comicadaption veröffentlicht, die heute genauso subversiv gelesen werden kann wie der Film zu Sowjetzeiten
Von MAX BAUER
Die Zeichentrickfilme des Ghibli-Studios werden als Gegenentwürfe zur Ideologieproduktion à la Disney gelesen, als fantastische Zeichenwelten, die den Blick auf die Wirklichkeit nicht verstellen. Die Grundlage für den Erfolg von Ghibli legte jedoch nicht ein Film, sondern ein Manga von Ghibli-Gründer Hayao Miyazaki. „Nausicaä im Tal der Winde“ gibt es nun als Neuauflage
Von MAX BAUER
Ein halbstündiges Interview auf NDR Kultur
Luz lässt uns als Otto Muellers Gemälde „Zwei weibliche Halbakte“ auf die Nazis blicken, James Tynion IV setzt seine preisgekrönte Invasionsstory „Das Haus am See“ fort, Guillaume Singelin hat mit „Frontier“ den vielleicht besten SF-Comic des Jahres vorgelegt. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
In seiner zweiten frankobelgischen SF-Serie „Metropolia“ zeigt Comickünstler Ingo Römling ein dystopisches Berlin der Zukunft, in dem Schritte zur neuen Währung geworden sind
Von BERND WEIGAND
André Juillard hat die meisten der „Blake und Mortimer“-Abenteuer gezeichnet, die nach dem Tod von Edgar P. Jacobs erschienen sind. Nun ist der letzte Comic des 2024 verstorbenen André Juillard draußen. Ein Anlass, einmal grundsätzlich nachzufragen, warum die Klassiker-Serie ihrem utopischen Potential nicht traut
Von MAX BAUER
Ein Beitrag von Charlotte Pollex auf rbbkultur
Captain Future fliegt wieder, Christophe Bec weckt Erinnerungen an die Hochzeit des „Métal Hurlant“, und zwei Roboter spüren den Resten menschlicher Zivilisation nach. Außerdem hat Alexander Braun eine Geschichte der „Black Comics“ verfasst. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Dietmar Daths und Oliver Scheiblers in buntestem Schwarzweiß gedeihender Comic „Mensch wie Gras wie”
Von SVEN-ERIC WEHMEYER
Christophe Bec arbeitet hauptsächlich als Szenarist und greift selten zum Zeichenstift. In „Inexistenzen“ überzeugt er auch als Zeichner mit einem außerordentlich pessimistischen Zukunftsentwurf
Von BERND WEIGAND
Am 30. April erscheint die Verfilmung von Héctor Oesterhelds SF-Klassiker „Eternauta“ auf Netflix. Sechs Episoden wird die erste Staffel umfassen. Eine Re-Lektüre der Comicvorlage zeigt: Auch nach mehr als einem halben Jahrhundert ist die Modernität und Innovationskraft von „Eternauta“ deutlich zu sehen
Von THOMAS WÖRTCHE
Ben Stenbeck ist mit seinen atmosphärischen Zeichnungen eigentlich im Mignolaverse zu Hause. Jetzt hat er mit der postapokalyptischen Story „Our Bones Dust“ seine erste Mini-Serie veröffentlicht
Von BERND WEIGAND
In Sebastian Stamms Comic-Debüt „Lescheks Flug“ von 2013 träumt ein Android von einer besseren Zukunft
Von SVEN-ERIC WEHMEYER
In „William & Merriwether“ sichten Roboter humorvoll, was nach der Apokalypse übrig blieb. Ulli Lust blickt in „Die Frau als Mensch“ auf Prähistorie
Von CHRISTOPH HAAS
War and Peas blickt gallig auf den Klimawandel, Jacques Lobs und Georges Pichards „Odyssee“-Adaption aus den 70ern ist moderner als heutige Versuche, und Jacques Lamontagne klaut schneller als sein Schatten. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
„Das vergessene Land“ ist der Auftakt einer Reihe mit mehreren Comic-Adaptionen der Pulp-Klassiker von Edgar Rice Burroughs. Gerade ist mit „Tarzan bei den Affen“ ein zweiter Band erschienen
Von HOLGER BACHMANN
In der US-Serie „What’s the furthest place from here?“ scheuchen Matthew Rosenberg und Tyler Boss ihre jugendlichen Figuren durch eine skurrile postapokalyptische Welt ohne Erwachsene
Von BERND WEIGAND
Emils Ferris beendet ihre preisgekrönte Graphic Novel „Am liebsten mag ich Monster“, Marc-Antoine Mathieu schickt die einsamste KI der Welt auf eine Rettungsmission, und Daniel Clowes legt wieder mal einen Comic des Jahres vor. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
„Herr der Fliegen“ im Weltraum: Hilflos treibt eine ganze Schulklasse auf dem titelgebenden Passagierschiff „Leviathan“ im All, und alles sieht danach aus, dass nur eine Person von ihnen überleben kann
Von JÜRGEN SCHICKINGER
Eine neue Ausgabe des COMICtalk – Hella von Sinnen und Tillmann Courth haben diesmal Comiczeichnerin Claudya Schmidt („Myre“) eingeladen. Im letzten Teil spricht das Trio über den SF-Comic „Hexagon Bridge“
Eine neue Ausgabe des COMICtalk – diesmal wieder mit Hella von Sinnen sowie Tillmann Courth und Volker Robrahn. Im zeiten Teil geht es um Manu Larcenets „Die Straße“
Der Autor von „Valerian und Veronique“ ist im Alter von 86 Jahren gestorben
Manu Larcenet adaptiert meisterhaft Cormac McCarthys „Die Straße“, der Djatlow-Pass gibt weiterhin Rätsel auf, und eine Chronik protokolliert die Publikationsgeschichte des Horrorcomics in Deutschland. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Bong Joon-Hos Verfilmung und eine Netflix-Serie haben „Snowpiercer“ bemerkenswerte Updates verpasst. Aber auch Jean-Marc Rochettes und Jacques Lobs Comicvorlage aus den 80ern und 90ern hat sich ihre Intensität bewahrt
Von SVEN-ERIC WEHMEYER
Makoto Yukimuras gesellschaftskritischer SF-Manga „Planetes“ erscheint als dreibändige Gesamtausgabe
Von BERND WEIGAND
Zeichner Manu Larcenet adaptiert mit seinem lakonisch realistischen Comic „Die Straße“ erfolgreich den Roman von Cormac McCarthy
Von CHRISTOPH HAAS
Übersetzer und Verleger Hannes Riffel war zu Gast im FAZ-Bücherpodcast und sprach mit Dietmar Dath über die Arbeit an Alan Moores Roman „Jerusalem“
Vater und Sohn in einer toten Welt: Cormac McCarthy hat für den Roman „Die Straße“ vor knapp 20 Jahren den Pulitzer Preis bekommen. Jetzt ist die Geschichte von Manu Larcenet kongenial als Comic gezeichnet worden
Von ANDREA HEINZE
Es geht hoch hinauf und tief hinab in Frauke Bergers neuem Comic „Fly me to the moon“, der Mondreisen und Tiefseetauchen miteinander verbindet. Eine ruhige Science-Fiction-Geschichte über Selbstfindung, Zeit(losigkeit) und Liebe zwischen Maschinen
Von MARIE MÜLLER
George Lucas‘ schwere „Star Wars“-Geburt, erzählt als galaktisch guter und überraschend luftiger Comic
Von SVEN-ERIC WEHMEYER