Reise in eine fremde Realität – „Papiervögel“
Mana Neyestanis „Papiervögel“ ist ein intelligenter Survival-Thriller über den lebensgefährlichen Alltag der Kolbar, der kurdischen Lastenträger im iranisch-irakischen Grenzgebiet
Von ALF MAYER
Mana Neyestanis „Papiervögel“ ist ein intelligenter Survival-Thriller über den lebensgefährlichen Alltag der Kolbar, der kurdischen Lastenträger im iranisch-irakischen Grenzgebiet
Von ALF MAYER
Die Zivilgesellschaft im Iran hat unter der autoritären Regierung kaum Möglichkeiten, sich zu entfalten. Comiczeichner Mana Neyestani aus seinem französischen Exil in „Papiervögel“ den lebensgefährlichen Alltag der Kolbar – der kurdischen Lastenträger im iranisch-irakischen Grenzgebiet – recherchiert
Von ANDREA HEINZE
Die Geschichte von Jens Cornils‘ Comicdebüt „Zeter und Mordio“ basiert auf einem historischen antisemitischen Kriminalfall von 1687, den Glückel von Hameln in ihren Memoiren schildert. Die Mitglieder der jüdischen Gemeinde mussten das Verbrechen hinnehmen, um niemanden gegen sich aufzubringen
Von JONAS ENGELMANN
In „Habemus Bastard“ versetzen Sylvain Vallée und Jacky Schwartzmann einen Auftragskiller in eine französische Kleinstadt, in der er als Priester untertauchen muss – ein auch visuelles Vergnügen, das bereits mit dem Blick in die erstaunten Gesichter beginnt
Von BERND WEIGAND
Die Schweizer Comiczeichnerin Wanda Dufner hat eine Teenagerschwangerschaft erlebt und erzählt davon sehr gallig in ihrer Graphic Novel „Bauchlandung“. Im Interview spricht sie über die Hintergründe ihres Comic-Debüts
Ein Sammelband mit gezeichneten Gesprächen über den 7. Oktober 2023. Wie veränderte er das (Zusammen-)Leben von Juden und Muslimen in Deutschland?
Von MARIO ZEHE
Wenzel Storch und Gerhard Henschel haben für ihr aktuelles Buch alte Messdiener-Magazine zu Fotoromanen montiert, die tief in die Abgründe der katholischen Kirche blicken lassen
Von SVEN JACHMANN
In seinem Comicdebüt „Zeter und Mordio“ zeigt Jens Cornils, wie die jüdische Gemeinde in Hamburg Ende des 17. Jahrhunderts einen antisemitischen Mörder überführt, weil sich die Justiz nicht für den Fall interessiert. Im Interview spricht Cornils über die Hintergründe des Projekts
Aus dem Bilderfundus längst vergessener Messdiener-Magazine hat Regisseur, Autor und Comiczeichner Wenzel Storch die Fotocomic-Sammlung „Das Ei des Kolumbus“ gezimmert – ein verstörendes Vergnügen
Von CHRISTIAN KESSLER
Deutschlandfunk Kultur Kompressor: Ein Gespräch mit Regisseur, Autor und Comiczeichner Wenzel Storch über seinen soeben erschienenen Fotoroman „Das Ei des Kolumbus“
Comiczeichner Aike Arndt, Theologin Kirsten Dietrich und Künstlerin Ingrid Wenzel diskutieren in Deutschlandfunk Kultur
Franz Kafkas Werke haben zahlreiche Comickünstler:innen zu Adaptionen angeregt. Eine Übersicht
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Der Comic-Autor Joann Sfar wurde kürzlich beim Comic-Salon Erlangen für sein Lebenswerk geehrt. Nun ist auch seine Graphic Novel „Der Götzendiener“ erschienen. Sfar erzählt darin, wie er trotz des jüdischen Bilderverbots Comiczeichner wurde
Von ANDREA HEINZE
Auf dem diesjährigen Comic-Salon Erlangen wird am 31.5. der Max-und-Moritz-Preis vergeben. Mit dem Sonderpreis fürs Lebenswerk wird der französische Künstler Joann Sfar ausgezeichnet und überdies mit einer Ausstellung geehrt. Aus diesem Anlass präsentieren wir ein kleines Dossier mit Archiv-Beiträgen von Jonas Engelmann und Karin Krichmayr
Ein Online-Vortrag von Alexander Braun
Der türkische Zeichner Ersin Karabulut legt mit „Das Tagebuch der Unruhe“ einen autobiografischen Comic vor, der Erdoğans Regierungszeit keineswegs in einem glänzenden Licht zeigt
Von ANDREA HEINZE
Comiczeichner Riad Sattouf spricht in Deutschlandfunk Kultur über seine Kindheit im Nahen Osten und den Abschluss seiner Serie „Der Araber von morgen“
„Blankets“ von Craigh Thompson ist einer der schönsten Comicromane aller Zeiten. Im Reprodukt Verlag erscheint nun eine Jubiläumsausgabe
Von MICHAEL SAAGER
Über Charlie Hebdo und die Bedeutung der Karikatur im Kampf gegen Fanatismus, Bigotterie und Despotie
Von MARIO ZEHE
Zwei Comics über die Möglichkeiten des Bruchs mit einer albtraumhaften Realität
Von MARIO ZEHE
Joann Sfar erinnert mit seinem Comic „Die Katze des Rabbiners“ an die sephardischen Juden
Von JONAS ENGELMANN
Der dokumentarische Comic „Intisars Auto“ zeigt, wie sich eine junge Frau im Jemen mit dem Gaspedal ein Stück Freiheit erkämpft
Von KARIN KRICHMAYR
„Nächstes Jahr in“ ist eine lesenswerte Comic-Anthologie über deutsch-jüdische Schicksale, (Nicht-)Orte, Traditionen und Rituale
Von MARIO ZEHE
Anfang Mai startet die jährliche Bochumer Veranstaltungsreihe mit dem Schwerpunkt „Religion in der grafischen Literatur“
In Moskau wird Wiktoria Lomaskos politische Zeichenkunst zensiert. Ihr kleines Buch „Verbotene Kunst“ ist ein bedrückendes Zeugnis
Von CHRISTOPH HAAS
Die Anthologie „Nächstes Jahr in“ versammelt elf Comics, die von hiesigem jüdischem Leben erzählen – ein künstlerisches Meisterwerk
Von GEORG SEESSLEN
1700 Jahre jüdisches Leben und jüdische Kultur in Deutschland – der Ventil Verlag begleitet das Festjahr mit der Anthologie „Nächstes Jahr in“. Ein Gespräch mit den Herausgebern Jonas Engelmann und Jakob Hoffmann
Systemische Gemeinheiten: Riad Sattoufs Comicchroniken „Der Araber von morgen“ und „Esthers Tagebücher“
Von SVEN JACHMANN
„Vier Comiczeichnerinnen aus der arabischen Welt“ – Eine Arte-Reportage
1./2./9./13. und 14. September 2021: digitale Vortragsreihe zum DKR-Jahresthema: „… zu Eurem Gedächtnis: Visual History“
James Sturms Comic „Markttag“ ist ein gelungenes Porträt jüdischen Lebens im Osteuropa des frühen 20. Jahrhunderts
Von JONAS ENGELMANN
Die autobiografische Comicreihe „Der Araber von morgen“ stürmt seit gut sechs Jahren die Beststellerlisten in Frankreich. Riad Sattouf beschreibt darin, wie er als blonder Halbaraber in Syrien und Frankreich aufwächst
Von ANDREA HEINZE
Im Zeichentrickfilm „Persepolis“ von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud wird das Lachen zur subversiven Waffe
Von WOLFGANG NIERLIN
Weil Google von TITANIC die Löschung mehrerer Cover fordert, verlässt das Satiremagazin mit der Heft-App den „Play Store“ / Update: Titelbilder werden nicht mehr beanstandet
Trauerarbeit und Emanzipation vom Katholizismus: Die Graphic Novels „Lichtung“ und „Das leere Gefäß“ suchen Bilder gegen den Schmerz des Traumas
Von KATRIN DOERKSEN
Der Geist des Zeichnens: Luz‘ bewegende Erinnerungen an „Charlie Hebdo“. Heute vor sechs Jahren wurde der Terroranschlag auf das Satiremagazin verübt
Von SVEN JACHMANN
In Adamstown sind Tiere nicht erwünscht. Wie sie dennoch die Stadt erobern, schildert Verena Braun in ihrem Comic
Von JONAS ENGELMANN
Als waghalsiges Kuriosum hat Crag Thompsons fiebrige Graphic Novel „Habibi“ einen Platz in der Comicgeschichte sicher
Von SVEN JACHMANN
Gott ist klein, machtlos und zahlt 5000 Dollar, damit zumindest ein Cowboy an ihn glaubt. So wird Gott in „Lincoln“ beschrieben. Der Berliner Theologe Jens Schröter kann den Comics trotzdem einiges abgewinnen
Von ANDREA HEINZE
Der Zeichner Luz hat mit der Graphic Novel „Wir waren Charlie“ ein Requiem für seine ermordeten Kollegen von „Charlie Hebdo“ geschaffen
Von JONAS ENGELMANN