Autobiografie

„Dieses Leben ist endlich und verdammt kurz“

Schwarwels autobiografische Graphic Novel „Gevatter“ ist eine harte Auseinandersetzung mit dem Tod und ein kleines Meisterwerk. Im Interview spricht der Leipziger Künstler über den Hintergrund des Projekts, Depressionen, Endlichkeitskultur und den schweren Stand des Comiczeichner*innenberufs



Hakenkreuze im Klassenzimmer

In seiner Comic-Autobiografie „Die Synagoge“ erzählt Joann Sfar von einer Jugend in Nizza zwischen Neonazis, Kung-Fu und Alltagsantisemitismus – mit frappanten Parallelen zu heute
Von KARIN KRICHMAYR


Nie wieder Opfer sein

Comic.de-Autorin Andrea Heinze im Gespräch über Joann Sfars neue Graphic Novel „Die Synagoge“ in Deutschlandfunk


Mit Zeichnungen für die Schwachen eintreten

Der türkische Zeichner Ersin Karabulut legt mit „Das Tagebuch der Unruhe“ einen autobiografischen Comic vor, der Erdoğans Regierungszeit keineswegs in einem glänzenden Licht zeigt
Von ANDREA HEINZE




Der egozentrische Messias

„Stockhausen. Der Mann, der vom Sirius kam“ erzählt vom Leben des Avantgarde-Komponisten. Annäherungen an einen Außerirdischen
Von CHRISTOPH HAAS




Aufwachsen in Kolumbien

Seit über zehn Jahren zeichnet die südamerikanische Comiczeichnerin Paola Gaviria unter dem Künstlernamen Powerpaola ihr Leben auf. Der erste Teil ihrer Autobiografie wurde vor fünf Jahren verfilmt. Nun erscheint „Virus Tropical“ erstmals auf Deutsch
Von ANDREA HEINZE


Weshalb das Private mal politisch war

Paulina Stulins großartige Graphic Novel „Bei mir zuhause“ ist auf gleich mehreren Ebenen politisch – der Comic ist für den Max und Moritz-Preis 2022 nominiert
Von SVEN JACHMANN




Anklage gegen den Krieg

Shigeru Mizuki gehört zu den ersten Zeichnern, die in Japan Manga für Erwachsene gemacht haben. „Kriegsjahre“ ist der zweite Band seiner Autobiografie
Von ANDREA HEINZE







USA, LSD, DIY, ZAP

Mit Fritz the Cat und Mr. Natural schuf Robert Crumb legendäre, provokante, zornige Comicfiguren. In ihnen spiegelt sich sein eigenes Leben
Von GEORG SEESSLEN