Natur nüchtern betrachtet – „Das Lied der Arktis“
Jean-Paul Krassinsky hat Bérengère Cournuts Roman „Das Lied der Arktis“ als Comic adaptiert und zeigt das Leben der Inuit ohne romantischen Firlefanz
Von JÜRGEN SCHICKINGER
Jean-Paul Krassinsky hat Bérengère Cournuts Roman „Das Lied der Arktis“ als Comic adaptiert und zeigt das Leben der Inuit ohne romantischen Firlefanz
Von JÜRGEN SCHICKINGER
Roberto Grossi macht sich in „Die große Verdrängung“ ein Bild vom Klimawandel, Patrick Lacan und Marion Besancon lassen in „Grün“ die Natur zurückschlagen, und Veiko Tammjärv adaptiert das „Hotel Zum verunglückten Alpinisten“ für die rechte Gegenwart. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
1979 wurde in Estland Arkadi und Boris Strugatzkis SF-Roman „Hotel Zum verunglückten Alpinisten“ verfilmt. Der estnische Zeichner Veiko Tammjärv hat nun eine fantastische Comicadaption veröffentlicht, die heute genauso subversiv gelesen werden kann wie der Film zu Sowjetzeiten
Von MAX BAUER
Keine Falle kann Berufs- und Serienganove Parker aufhalten. Auch die neueste Comic-Adaption nach einem Noir-Krimi von Richard Stark überzeugt durch Tempo und Spannung
Von JÜRGEN SCHICKINGER
Der französische Comiczeichner Pierre Alary hat „Vom Winde verweht“ als zweibändige Graphic Novel adaptiert – mit bemerkenswertem Ergebnis, das ohne den Rassismus der Vorlage(n) auskommt
Von KLAUS N. FRICK
Luz lässt uns als Otto Muellers Gemälde „Zwei weibliche Halbakte“ auf die Nazis blicken, James Tynion IV setzt seine preisgekrönte Invasionsstory „Das Haus am See“ fort, Guillaume Singelin hat mit „Frontier“ den vielleicht besten SF-Comic des Jahres vorgelegt. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Jody Houser und Ryan Kelly haben Robin Hobbs „Weitseher“-Trilogie als Comic adaptiert
Von BERND WEIGAND
Captain Future fliegt wieder, Christophe Bec weckt Erinnerungen an die Hochzeit des „Métal Hurlant“, und zwei Roboter spüren den Resten menschlicher Zivilisation nach. Außerdem hat Alexander Braun eine Geschichte der „Black Comics“ verfasst. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Eine neue Ausgabe des COMICtalk – Hella von Sinnen und Tillmann Courth haben diesmal als Gast Comiczeichner Jörg Hartmann („Liberty“) eingeladen. Im zweiten Teil diskutiert das Trio über Aimée de Jonghs Comicadaption von William Goldings Literaturklassiker „Herr der Fliegen“
Mit „Der Glöckner von Notre-Dame“ setzt Georges Bess seine Reihe mit pompösen Comic-Adaptionen von großen Klassikern der Weltliteratur nahtlos fort
Von HOLGER BACHMANN
„Das vergessene Land“ ist der Auftakt einer Reihe mit mehreren Comic-Adaptionen der Pulp-Klassiker von Edgar Rice Burroughs. Gerade ist mit „Tarzan bei den Affen“ ein zweiter Band erschienen
Von HOLGER BACHMANN
Die niederländische Comickünstlerin Aimée de Jongh hat William Goldings Literaturklassiker als Comic adaptiert
Von WOLFGANG NIERLIN
Eine neue Ausgabe des COMICtalk – diesmal wieder mit Hella von Sinnen sowie Tillmann Courth und Volker Robrahn. Im zeiten Teil geht es um Manu Larcenets „Die Straße“
Unerschöpfliche Literaturgeschichte: Nach „Dantes Inferno“ und „Tollfreiste Geschichten“ haben die italienischen Gebrüder Brizzi „Don Quijote“ sehr bildgewaltig als Comic adaptiert
Von HOLGER BACHMANN
Gou Tanabe adaptiert – abermals meisterlich – eine der auffälligsten Erzählungen H. P. Lovecrafts
Von SVEN-ERIC WEHMEYER
Manu Larcenet adaptiert meisterhaft Cormac McCarthys „Die Straße“, der Djatlow-Pass gibt weiterhin Rätsel auf, und eine Chronik protokolliert die Publikationsgeschichte des Horrorcomics in Deutschland. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Zeichner Manu Larcenet adaptiert mit seinem lakonisch realistischen Comic „Die Straße“ erfolgreich den Roman von Cormac McCarthy
Von CHRISTOPH HAAS
Franz Kafkas Werke haben zahlreiche Comickünstler:innen zu Adaptionen angeregt. Eine Übersicht
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Ein Sammelband mit Comicadaptionen des italienischen Künstlers Guido Crepax vereint zentrale Horror- und Weird-Fiction-Werke der Weltliteratur: „Frankenstein, „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“, „Der Prozess“ und „Die Drehung der Schraube“
Von HOLGER BACHMANN
Vater und Sohn in einer toten Welt: Cormac McCarthy hat für den Roman „Die Straße“ vor knapp 20 Jahren den Pulitzer Preis bekommen. Jetzt ist die Geschichte von Manu Larcenet kongenial als Comic gezeichnet worden
Von ANDREA HEINZE
Charles Burns bleibt weiterhin der Beauftragte für die Schatten der Pubertät, Erik Kriek liefert holländischen Folkhorror, Derf Backderf rekonstruiert seine Schulzeit mit Jeffrey Dahmer, und eine Anthologie will zu mehr Klimaaktivismus bewegen. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Pünktlich zum 100. Todestag von Frank Kafka sind mehrere neue Comics über den Prager Schriftsteller erschienen. Viele von ihnen untersuchen Kafkas Werk nach autobiographischen Motiven – mal mehr, mal weniger gelungen
Von JONAS ENGELMANN
Guido Crepax erotisiert die Hochkultur, Kazuo Umezu lässt Kinder morden, Crumb kann auch Kafka, und Minetaro Mochizuki zerlegt noch einmal die ganze Welt. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Duca Lamberti war der erste wirklich moderne „Held“ der italienischen, wenn nicht gar europäischen Kriminalliteratur. Jetzt kann man ihm auch in Paolo Bacilieris Graphic Novel „Private Venus“ nachspüren
Von THOMAS WÖRTCHE
Kosmos-Lektorin Anja Herre war zu Gast beim Diggytalk-Podcast und sprach über die Comic-Adaptionen der „Die drei ???“-Storys
Mit „Beim Leben meiner Tochter“ adaptieren Didier Cassegrain und Fred Duval erneut einen Kriminalroman des französischen Autors Michel Bussi als Comic
Von BERND WEIGAND
Alberto Breccia übersetzt H. P. Lovecrafts kosmisches Grauen aus dem Textuellen ins Visuelle – ein klassisches Meisterwerk schwarz-weißer Comic-Kunst
Von SVEN-ERIC WEHMEYER
In „Die Trollbrücke“, der dritten Zusammenarbeit zwischen Neil Gaiman und Colleen Doran, verliert die kindliche Hauptfigur ihren moralischen Kompass nach einer folgenschweren Begegnung mit einem Monster
Von BERND WEIGAND
Marc-Antoine Mathieu führt uns in die Gedankenwelt eines Wachkomapatienten, Liam Francis Walsh erinnert an die McCarthy-Ära, und die Teenage Mutant Ninja Turtles wurden bis auf den letzte Ronin dezimiert. Eindrucksvolle, liebenswerte, diskutable Phantastik-Comics der letzten Monate
Von SVEN JACHMANN
Neil-Gaiman-Märchen ohne Hoffnung
In den 1980ern adaptierte Comiczeichner Matthias Schultheiss mehrere Kurzgeschichten von Charles Bukowski. Der Splitter Verlag hat sie nun erstmals koloriert in einer Gesamtausgabe erneut herausgebracht
Von HOLGER BACHMANN
In der neuen Ausgabe diskutiert Hella von Sinnen mit den Gästen Timo Wuerz, Claudia Kern und Volker Robrahn
„Ohne Furcht und Tadel“ ist Neil Gaimans ganz spezielle Modernisierung der Artus-Sage. Colleen Dorans Comicadaption wurde erst kürzlich mit einem Eisner Award ausgezeichnet
Von BERND WEIGAND
Elena Ferrante beschreibt in ihrer Romantrilogie „Meine geniale Freundin“ zwei ungleiche Freundinnen, die aus ihrem armen neapolitanischen Stadtviertel ausbrechen wollen. Nun ist eine Comic-Adaption erschienen
Von ANDREA HEINZE
Comicszenarist Fred Duval adaptiert mit „Das Mädchen mit den blauen Augen“ einen weiteren Roman des französischen Krimiautors Michel Bussi
Von KLAUS N. FRICK
Nach „Elric“ ist mit „Hawkmoon“ eine weitere französische Comicadaption eines Fantasy-Klassikers von Michael Moorcock erschienen
Von KLAUS N. FRICK
Kurz nach dem Ende der Weltwirtschaftskrise veröffentlichte John Steinbeck die aus der Perspektive zweier Wanderarbeiter erzählte Novelle „Von Mäusen und Menschen“. Die Zeichnerin Rébecca Dautremer hat die Geschichte neu interpretiert
Von JONAS ENGELMANN
In ihrer Grimm-Adaption „Vom Wacholderbaum“ geizt die spanische Comiczeichnerin Núria Tamarit nicht mit drastischen Mitteln, bettet sie aber in einen neuen Kontext
Von IMKE STAATS
Nicolas Mahler spricht im Interview über seine Anfangsjahre im Comicgeschäft und sein neues Buch „Akira Kurosawa und der meditierende Frosch“
Die (schon etwas ältere) Comicadaption von Robert Louis Stevensons „Der Selbstmörderclub“ findet für den literarischen Text kein ästhetisches Äquivalent
Von THOMAS WÖRTCHE