Kritik







Morgen ist heute – „Der ewige Krieg“

Joe Haldemans Roman war nicht der erste, der radikal die Gegenwart als Science-Fiction-Szenario inszenierte, aber er benutzte clever die narrativen Muster der Space Opera – die Comicadaption findet dazu die passenden Bilder
Von THOMAS WÖRTCHE






Sauwetter – „Die Horde des Windes“

Die Erde von Stürmen unterjocht – Eric Henninot hat den preisgekrönten dystopischen Roman „La Horde Du Contrevent“ des französischen Schriftstellers Alain Damasio als Comic adaptiert
Von HOLGER BACHMANN








Er will alles – „Habibi“

Als waghalsiges Kuriosum hat Crag Thompsons fiebrige Graphic Novel „Habibi“ einen Platz in der Comicgeschichte sicher
Von SVEN JACHMANN












In der Rassismushölle – „Infidel“

Die Comic-Künstler Pornsak Pichetshote und Aaron Campbell nutzen die Bausteine des Horror-Genres zur Beschreibung des heutigen gesellschaftlichen Klimas der USA
Von EMANUEL BRAUER



Die Freuden des Deliriums – „Juan Solo“

Alejandro Jodorowsky und George Bess riskieren mit „Juan Solo“ die Missbilligung derer, die zufrieden sind, aus „Genre“ ein flutschiges, glattes Verkaufsschlagerchen zu machen
Von THOMAS WÖRTCHE









Keine Lust auf Gottes Pläne – „Lincoln“

Gott ist klein, machtlos und zahlt 5000 Dollar, damit zumindest ein Cowboy an ihn glaubt. So wird Gott in „Lincoln“ beschrieben. Der Berliner Theologe Jens Schröter kann den Comics trotzdem einiges abgewinnen
Von ANDREA HEINZE