Der Blick wird nie gebrochen – „Esthers Tagebücher“
In zwanzig Jahren gehört Riad Sattoufs Erzählexperiment zur Standardlektüre für Soziologen
Von KATRIN DOERKSEN
In zwanzig Jahren gehört Riad Sattoufs Erzählexperiment zur Standardlektüre für Soziologen
Von KATRIN DOERKSEN
Nicht nur der Präsidentschaftswahlkampf polarisiert die US-amerikanische Gesellschaft: In James Sturms Graphic Novel „Ausnahmezustand“ entzweit sich ein ungleiches Ehepaar
Von JONAS ENGELMANN
Donald Trumps Arroganz gegenüber Schwachen, sein populistisches Gespür und sein Machthunger – das hat der US-Comicautor G. B. Trudeau schon vor 30 Jahren in seinen „Doonesbury“-Strips aufgegriffen
Von ANDREA HEINZE
Wozu Creative-Writing-Seminare besuchen, wenn man Stephen King hat?
Von MICHAEL SAAGER
Entindividualisierende Ästhetik eines tech-faschistischen Staates – mit dem siebten Band erreicht die Konzeptreihe ihren erzählerischen Höhepunkt
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Aus dem Begleitheft zu einer Schallplatte wurde nun ein gesamtes Asterix-Album gezimmert – ein etwas zwiespältiges Vergnügen
Von BERND WEIGAND
Joe Haldemans Roman war nicht der erste, der radikal die Gegenwart als Science-Fiction-Szenario inszenierte, aber er benutzte clever die narrativen Muster der Space Opera – die Comicadaption findet dazu die passenden Bilder
Von THOMAS WÖRTCHE
Ludovic Debeurmes Märchen-Groteske erzählt von Gewalt, Künstlerschaft, Hybridität und der Emanzipierung dreier Söhne von ihrem Vater
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Donald Trump hatte 2016 die Wahl gewonnen, weil viele Anhänger der Demokraten nicht wählen gegangen sind. Wie es dazu kommen konnte, analysiert der Comic „Ausnahmezustand“ von James Sturm
Von ANDREA HEINZE
Im Hollywood der 30er Jahre nehmen die Filmstudios auch schon mal die Dienste eines Kopfgeldjägers in Anspruch, wenn die Eskapaden ihrer Stars zu riskant werden
Von BERND WEIGAND
Manchmal macht Liebe blind: Die erklärten Fans Gabriel Rodriguez und Ted Adams adaptieren H. G. Wells‘ Klassiker recht pflichtschuldig als Comic
Von MATTHIAS PENKERT-HENNING
Die Erde von Stürmen unterjocht – Eric Henninot hat den preisgekrönten dystopischen Roman „La Horde Du Contrevent“ des französischen Schriftstellers Alain Damasio als Comic adaptiert
Von HOLGER BACHMANN
Junji Itos Horror-Manga-Klassiker strotzt vor surrealistischen Bildideen
Von BERND WEIGAND
Nina Bunjevac illustriert das selektive Gedächtnis ihrer Familie: ein schwarz-weißes Kunstwerk gegen das Schwarz-Weiß-Denken
Von JONAS ENGELMANN
In ihrer dritten Zusammenarbeit erzählen der Schriftsteller Jerome Charyn und Comiczeichner François Boucq vom Schicksal der osteuropäischen Einwanderer im extrem gewalttätigen New York
Von THOMAS WÖRTCHE
Der Mangaka Gou Tanabe ist mit seiner ambitionierten Adaptionsreihe bei einem Zentralwerk des Horrorschriftstellers H. P. Lovecraft angelangt
Von BERND WEIGAND
Julie Birmant und Clément Oubrerie haben der Ausdruckstänzerin Isadora Duncan eine Comic-Biografie gewidmet
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Thierry Gloris und Jacques Lamontagne legen einen düsteren Gegenentwurf zu den munteren Western aus dem Nachmittagsprogramm vor
Von HOLGER BACHMANN
Als waghalsiges Kuriosum hat Crag Thompsons fiebrige Graphic Novel „Habibi“ einen Platz in der Comicgeschichte sicher
Von SVEN JACHMANN
In ihrer neuen Science-Fiction-Serie plündern sich Denis-Pierre Filippi und Vincenzo Cucca unterhaltsam durch die Motivgeschichte des Genres
Von HOLGER BACHMANN
Korrektiv der Geschichte: Der Comic-Zeichner Tardi trifft den Schriftsteller Daeninckx
Von THOMAS WÖRTCHE
In diesem Sommer ist die zweite Ausgabe der Science-Fiction- und Fantasy-Comic-Anthologie „Cozmic“ erschienen
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Eine Gesamtausgabe versammelt William Vances Frühwerk um den untadeligen Seemann Howard Flynn
Von BERND WEIGAND
Rutu Modans Graphic Novel „Blutspuren“ erzählt vom Israel der Selbstmordanschläge
Von THOMAS WÖRTCHE
In der autobiografischen Miniserie „Gevatter“ erzählt Schwarwel von Leben und Tod. Das zählt zum Besten, was der hiesige Comic derzeit zu bieten hat
Von SVEN JACHMANN
Der Arbeitsalltag einer Verwaltungsfachangestellten mag auf den ersten Blick öde wirken. Dabei zeigen sich im Büro die Spielchen und Abgründe des menschlichen Zusammenlebens
Von ANDREA HEINZE
Mit „Batman“-Comics wird derzeit nicht gegeizt. Einige davon haben das Zeug zum Klassiker
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Nicht historisch und nicht Phantastik, kein pathetischer Action-Klotz kein Antikriegsdrama. Bastien Vivès‘ und Merwans Frühwerk scheitert an zu hohen Ambitionen
Von MATTHIAS PENKERT-HENNING
Ungeheuer komplex und radikal entschleunigt: Chris Ware sprengt mit „Jimmy Corrigan“ die Grenzen des Mediums und rührt zu Tränen
Von JONAS ENGELMANN
Die Comic-Künstler Pornsak Pichetshote und Aaron Campbell nutzen die Bausteine des Horror-Genres zur Beschreibung des heutigen gesellschaftlichen Klimas der USA
Von EMANUEL BRAUER
„Grönland Odyssee“ erzählt von einem Reiseabenteuer aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu abgelegenen Orten im eiskalten Grönland, die auch heute noch als Sehnsuchtsort taugen
Von ANDREA HEINZE
Alejandro Jodorowsky und George Bess riskieren mit „Juan Solo“ die Missbilligung derer, die zufrieden sind, aus „Genre“ ein flutschiges, glattes Verkaufsschlagerchen zu machen
Von THOMAS WÖRTCHE
Aus Anlass des 75. Jahrestags des Atombombenabwurfs auf die japanische Hafenstadt Hiroshima ist der Comic „Die Bombe“ erschienen
Von SVEN JACHMANN
Undurchdringliches Gestrüpp, einsame Steinwüsten, lockende Vaginas: Charles Burns behandelt in „Daidalos“ erneut die Verwirrungen der Adoleszenz
Von RILANA KUBASSA
Zeps Graphic Novel „The End“ erzählt vom Aufstand der Bäume. Lukas Jüligers „Unfollow“ verspricht Heilung durch die Rückbesinnung
Von CHRISTOPH HAAS
Comiczeichner Sean Murphy schraubt weiterhin an seinem persönlichen Batman-Mythos und liefert eine bedrückende Polit-Parabel
Von EMANUEL BRAUER
Heute feiert Ralf König seinen 60. Geburtstag. Dass das mit dem Altern so eine Sache ist, kann man in einem seiner besten Werke nachlesen
Von JÜRGEN KIONTKE
Ralf König wird heute 60. Das Älterwerden hat er bereits in einer Graphic Novel seziert – eine sehr ambivalente Leseerfahrung. Was will man mehr?
Von SVEN JACHMANN
Aus Jean Giraud wurde Moebius – aber was geschah eigentlich dazwischen? Eine Werkschau dokumentiert die Entwicklung des berühmten Künstlers
Von BERND WEIGAND
Gott ist klein, machtlos und zahlt 5000 Dollar, damit zumindest ein Cowboy an ihn glaubt. So wird Gott in „Lincoln“ beschrieben. Der Berliner Theologe Jens Schröter kann den Comics trotzdem einiges abgewinnen
Von ANDREA HEINZE