Kritik

Nordic Walking mit Ameisen

Alan Moores „Cinema Purgatorio“ hat ein paar interessante Experimente hervorgebracht. Letztes Jahr ist „A More Perfect Union“ von Max Brooks, Michael DiPascale und Gabriel Andrade erschienen und überrascht auf ganzer Linie
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN



Aufwachsen in Kolumbien

Seit über zehn Jahren zeichnet die südamerikanische Comiczeichnerin Paola Gaviria unter dem Künstlernamen Powerpaola ihr Leben auf. Der erste Teil ihrer Autobiografie wurde vor fünf Jahren verfilmt. Nun erscheint „Virus Tropical“ erstmals auf Deutsch
Von ANDREA HEINZE


It’s the economy, stupid!

Klimawandel und Globalisierung im Comic: Die Diskussion zweier gesellschaftlicher Megatrends, jeweils vom Kopf auf die Füße gestellt
Von MARIO ZEHE


Nach dem Leben greifen

In ihrer Comic-Biografie über Anaïs Nin zeigt Léonie Bischoff eine mutige junge Frau und ihre Befreiung aus den Zwängen gesellschaftlicher Vorstellungen
Von RILANA KUBASSA




Vergnügliche Verwirrung

Könnten IT-Firmen unsere Gedanken lesen, wäre die Kacke aber am Dampfen. Oder auch nicht, wie Matthias Gnehm wunderbar vertrackt in „Gläserne Gedanken“ zeigt
Von THOMAS WÖRTCHE



Menschen mit Nöten und Hoffnungen

Taiyo Matsumoto verarbeitet in „Sunny“ seine Erfahrungen aus einem Kinderheim, in dem er aufgewachsen ist, zu berührenden Persönlichkeitsstudien. Sein Manga ist für den Max und Moritz-Preis 2022 nominiert
Von ANDREA HEINZE


Körperkontraste

Mit „Melek und ich“ legt Lina Ehrentraut einen queeren SF-Comic vor, der die Grenze zur bildenden Kunst öffnet
Von ANDREA HEINZE


Durch Raum und Zeit

Der Historiker Yuval Harari legt mit „Sapiens“ die Comicadaption seines Weltbestsellers „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ vor. Der erste Band ist für den Max und Moritz-Preis 2022 nominiert
Von KARIN KRICHMAYR


Eine Suizid-Geschichte

„Fürchtetal“ ist das intime Zeugnis einer kollaborativen Trauerbewältigung. Die Geschwister Markus und Christine Färber erinnern sich künstlerisch an ihren verstorbenen Vater. Ihr Gemeinschaftswerk ist in diesem Jahr für den Max und Moritz-Preis nominiert
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN




Einfach nur verschwinden – „Der nutzlose Mann“

Welchen Wert hat ein Mensch, der nicht genug verdient, dass er seine Familie ernähren kann? Dieser Frage ist Yoshiharu Tsuge schon vor knapp 50 Jahren in autobiografischen Manga-Episoden nachgegangen. „Der nutzlose Mann“ ist für den diesjährigen Max und Moritz-Preis nominiert
Von ANDREA HEINZE


Weshalb das Private mal politisch war

Paulina Stulins großartige Graphic Novel „Bei mir zuhause“ ist auf gleich mehreren Ebenen politisch – der Comic ist für den Max und Moritz-Preis 2022 nominiert
Von SVEN JACHMANN


Der Hass in ihm

Davide Reviati schildert in „Dreimal spucken“ die Emanzipation eines jungen Manns von den Fesseln seiner Herkunft. Seine Graphic Novel ist für den diesjährigen Max und Moritz-Preis nominiert
Von JONAS ENGELMANN


Love und Peace im Tunnel

Rutu Modans satirischer Comic „Tunnel“ enttäuscht westliche Erwartungen. Ihr Werk wurde für den diesjährigen Max und Moritz-Preis nominiert
Von JONAS ENGELMANN


Von Wertham zu Dragman

Steven Applebys „Dragman“ ist ein männlicher Superheld in Frauenkleidern. Lange ist das Genre nicht mehr so intelligent gegen den Strich gebürstet worden. Der Comic wurde für den diesjährigen Max und Moritz-Preis nominiert
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN


Humor in Extremsituationen

Josephine Mark hat mit „Trip mit Tropf“ einen erfahrungsgesättigten Comic gezeichnet, der das Leid einer Krebserkrankung von seiner komischen Seite nimmt. Ihr Werk ist für den diesjährigen Max und Moritz-Preis nominiert
Von ANDREA HEINZE


Auf (noch) ein Bier

In „Nachtgestalten“ erzählt der Wiener Comickünstler Nicolas Mahler zusammen mit dem tschechischen Schriftsteller Jaroslav Rudiš einen Streifzug durch das Prager Nachtleben. Ihr Gemeinschaftswerk ist in diesem Jahr für den Max und Moritz-Preis nominiert
Von KARIN KRICHMAYR


Alles um dich herum

Matthias Lehmann erzählt in seinem Debüt „Parallel“ vom Leben eines schwulen Mannes im Verborgenen. Sein Comic ist in diesem Jahr für den Max und Moritz-Preis und den GINCO-Award nominiert
Von JONAS ENGELMANN








Empowerment eines Stotterers

Kürzlich sind die Nominierten für den Max-und-Moritz-Preis bekanntgegeben worden. Dabei ist auch „Who’s the Scatman?“ des Nürnberger Comic-Bloggers Jeff Chi, der damit seinen ersten langen Comic veröffentlicht hat
Von ANDREA HEINZE




Standardwerk par excellence

Alexander Brauns Prachtband „Horror im Comic“ ist eine extrem lehrreiche und spannende Kulturgeschichte einer Kunstform, die an die Kerne unserer modernen Gesellschaften geht
Von THOMAS WÖRTCHE


Aus der Zeit gelöst – „Schlachthof 5“

In Kurt Vonneguts „Schlachthof 5“ bekommt man eine Ahnung vom Grauen des Krieges. Dafür wendet er eine besondere literarische Technik an. Einer neuen Comic-Adpation des Romans gelingt das über die Form der Bilder
Von GEORG SEESSLEN


17 Harleys und kaum ein Joker

Der Batman-Kosmos verdankt der „Animated Series“ eine seiner interessantesten Figuren: Nach der langen Vorherrschaft des Jokers ist in den letzten Jahren Harley Quinn immer stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN




Wie Identität gebildet wird – „Rude Girl“

Priscilla Layne steht für schwarzes Empowerment: Ihre Familie stammt aus der Karibik, sie ist in einfachen Verhältnissen aufgewachsen und ist heute Germanistik-Professorin in North Carolina. Birgit Weyhe hat Laynes Lebensgeschichte aufgezeichnet
Von ANDREA HEINZE