Erinnerungen im Entstehen – „Das leere Gefäß“
Trauerarbeit und Emanzipation vom Katholizismus: Die Graphic Novels „Lichtung“ und „Das leere Gefäß“ suchen Bilder gegen den Schmerz des Traumas
Von KATRIN DOERKSEN
Trauerarbeit und Emanzipation vom Katholizismus: Die Graphic Novels „Lichtung“ und „Das leere Gefäß“ suchen Bilder gegen den Schmerz des Traumas
Von KATRIN DOERKSEN
Das sind die Favoriten der Comic.de-Autor*innen
Hannah Brinkmann im Interview über die Arbeit an ihrem Comic-Debüt „Gegen mein Gewissen“ und den Umgang mit Kriegsdiensverweigern in der BRD
Die Graphic Novels „XES“ und „Die Perineum-Technik“ erzählen von Sexsucht und dem Status quo des Mannseins in Zeiten des Neoliberalismus
Von SVEN JACHMANN
Lange war es in Deutschland nicht einfach, den Wehrdienst zu verweigern. Eine erniedrigende „Prüfung“ des Gewissens stand dann bevor. Eine solche, tragisch endende Geschichte erzählt Hannah Brinkmanns Comic „Gegen mein Gewissen“
Von ANDREA HEINZE
Eine wunderschöne Edition macht ein Frühwerk des italienischen Comic-Genies Hugo Pratt wieder zugängig
Von THOMAS WÖRTCHE
Die kanadische Comiczeichnerin gg hat einen sehr persönlichen, poetischen Comic über das Ankommen in einem fremden Land gezeichnet
Von ANDREA HEINZE
Nina Bunjevac illustriert das selektive Gedächtnis ihrer Familie: ein schwarz-weißes Kunstwerk gegen das Schwarz-Weiß-Denken
Von JONAS ENGELMANN
Katharina Greve im Gespräch über ihren Comicstrip „Die letzten 23 Tage der Plüm“ und Vorbereitungsmaßnahmen auf das Ende der Welt
„Grönland Odyssee“ erzählt von einem Reiseabenteuer aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu abgelegenen Orten im eiskalten Grönland, die auch heute noch als Sehnsuchtsort taugen
Von ANDREA HEINZE
Zwei Jahre lang veröffentlichte Birgit Weyhe im Tagesspiegel ihre „Lebenslinien“. Jetzt sind die Comic-Kurzgeschichten als Buch erschienen
Von RILANA KUBASSA
„Fante Bukowski“ ist eine Comic-Satire auf den US-amerikanischen Literaturbetrieb
Von SVEN JACHMANN
Gebildete Serialkiller, die aus den höchsten Gründen morden, gehören zum Grundbestand des „Bösen“ in allen medialen Darreichungsformen. Die Graphic Novel „Ich, der Mörder“ erzählt von einem ganz besonders exquisiten Exemplar
Von THOMAS WÖRTCHE
Zwei feministische Comics von Julia Bernhard und Nanna Johansson – „Wie gut, dass wir darüber geredet haben“ wurde als bestes deuschsprachiges Debüt mit dem Max & Moritz-Preis 2020 ausgezeichnet
Von SVEN JACHMANN
Der mit dem Berliner Comicstipendium ausgezeichnete Comic „Der Umfall“ erzählt davon, wie sich im Leben eines Behinderten plötzlich alles ändert. Das Werk erhielt den Max & Moritz-Preis 2020
Von ANDREA HEINZE
Die Zeichnerin Ulli Lust schildert in dem Comic-Epos „Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens“ das Trauma ihrer Vergewaltigung
Von MICHAEL SAAGER
Die Graphic Novel „Ghetto Brother“ erzählt von Benjamin Melendez, der Anfang der siebziger Jahre ein vielbeachtetes Friedensabkommen zwischen verfeindeten New Yorker Jugendgangs initiierte
Von JONAS ENGELMANN
Der südafrikanische Comickünstler Anton Kannemeyer zerlegt die kolonialistische Bildpolitik Hergés
Von SVEN JACHMANN
Nina Bunjevac hat einen Comic über sexuelle Gewalt aus der Sicht eines männlichen Täters geschrieben – und mit dem antiken Artemis-Mythos vermischt
Von ANDREA HEINZE
Nina Bunjevacs drittes Werk ist eine grausame Geschichte von Gewalt, eine verstörende Melange aus Surrealismus und Onanie
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Der Kanadier Shane Simmons beschreibt eine Lebensgeschichte komplett mit Punkten, die sich unterhalten. Eine Art Satire auf romantische Entwicklungsromane – und ein Muss für alle Strukturfetischisten
Von ANDREA HEINZE
Die drei Comic-Biografien sind grafisch, erzählerisch und in Hinblick auf ihren Informationswert höchst unterschiedlich
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Der Buch- und Comicfachhandel ist seit dem Shutdown existenziell bedroht, die Folgen sind nicht absehbar. Wie wird in den Verlagen die gegenwärtige Situation wahrgenommen? Wir haben 13 Comic-Verleger*innen und -Verlagsmitarbeiter*innen um ihre Sicht der Dinge gebeten
In seiner kleinen Form zeigt der Comic Wege in der Kultur auf, die ein anderes Nachdenken über Geschichte, Flucht, Fremdheit und Identität möglich machen
Von JONAS ENGELMANN
Von einem, der auszog, seinen Traum zu leben, aber an seiner Talentlosigkeit zerbrach
Von PETER OSTERIED
Gute Zeichnungen können keine schlechte Story retten. Umgekehrt sieht das schon anders aus, wie Shane Simmons beweist
Von GERRIT LUNGERSHAUSEN
Der Horror der Einöde: Zwei Comics, zwei Perspektiven, ein Ergebnis
Von GEORG SEESSLEN
Der australische Comic-Autor Simon Hanselmann lässt die Hexe Megg in Amsterdam einen Blick ins Dunkel werfen
Von RILANA KUBASSA
Mit „Alack Sinner“ von Carlos Sampayo und José Muňoz ist ein Meilenstein der Comic-Moderne nun auf Deutsch erschienen
Von CHRISTOPH HAAS
Sachbuchcomics und Graphic Novels sind die neuen Welterklärer. Eine Einführung
Von JONAS ENGELMANN
Welche Veröffentlichungen werden vom Jahr bleiben? Dies sind die jeweils fünf Favoriten unserer Autor*innen
In den 1920er Jahren kämpfte Gregor Gog gegen Ausbeutung und Rassismus und gründete die erste Straßenzeitung Deutschlands. Mit „Der König der Vagabunden“ zeigen Patrick Spät und Bea Davis, dass Gogs Ideen auch heute noch aktuell sind
Von ANDREA HEINZE
Der Journalist Patrick Spät und Comickünstlerin Bea Davies sprechen im Interview über ihre Comicbiografie „Der König der Vagabunden“, Gregor Gogs legendäre Straßenzeitung „Der Kunde“ und das isolierte Leben in der Obdachlosigkeit
Der norwegische Comiczeichner Martin Ernstsen über die literarische Bedeutung von Knut Hamsuns Romanklassiker „Hunger“, die Fallstricke des Adaptierens, die Diversität der norwegischen Comiclandschaft und Hunger als existenzielle Bedrohung
Die Comicreportage „Kobane Calling“ berichtet aus dem kurdischen Autonomiegebiet Rojava
Von SVEN JACHMANN
Rechter Terror in Deutschland – man kann ihn ignorieren, marginalisieren oder schlicht leugnen. Wir stellen zehn Werke vor, die die Folgen beleuchten – historisch, gegenwärtig oder hypothetisch. Ein Dossier mit Beiträgen von JONAS ENGELMANN, ANDREA HEINZE, SVEN JACHMANN, MATTHIAS PENKERT-HENNING und GEORG SEESSLEN
Der französische Romanautor Mathias Énard hat in Zusammenarbeit mit Zeina Abirached seine erste Graphic Novel veröffentlicht. Ein Gespräch über die Beziehungen zwischen Orient und Okzident
Hühner mit und ohne Rucksack: Die Mainzer Illustratorin Franziska Ruflair spricht über ihre Fantasy-Hommage „Adventure Huhn“, „Game of Thrones“, Heldinnen und Snacks
Als Steffen Kverneland 18 Jahre alt ist, nimmt sich sein Vater das Leben. Fast 40 Jahre später geht er dem Suizid in einer preisgekrönten Graphic Novel auf den Grund
Von ANDREA HEINZE
Daria Bogdanska schildert in ihrem Comic „Von unten“ das Leben in der Malmöer Underground-Szene und die prekäre Lage einer Generation ohne sichere Arbeitsplätze
Von JONAS ENGELMANN