Kritik










In der Rassismushölle – „Infidel“

Die Comic-Künstler Pornsak Pichetshote und Aaron Campbell nutzen die Bausteine des Horror-Genres zur Beschreibung des heutigen gesellschaftlichen Klimas der USA
Von EMANUEL BRAUER



Die Freuden des Deliriums – „Juan Solo“

Alejandro Jodorowsky und George Bess riskieren mit „Juan Solo“ die Missbilligung derer, die zufrieden sind, aus „Genre“ ein flutschiges, glattes Verkaufsschlagerchen zu machen
Von THOMAS WÖRTCHE









Keine Lust auf Gottes Pläne – „Lincoln“

Gott ist klein, machtlos und zahlt 5000 Dollar, damit zumindest ein Cowboy an ihn glaubt. So wird Gott in „Lincoln“ beschrieben. Der Berliner Theologe Jens Schröter kann den Comics trotzdem einiges abgewinnen
Von ANDREA HEINZE








Ein Orwell-Update – „Schloss der Tiere“

Wie stabilisiert ein Diktator seine Herrschaft und mit welchen Mitteln bringt man ihn zu Fall? In ihrer Fabel erinnern Xavier Dorsion und Comic-Debütant Félix Delep an einen alten Orwell-Stoff
Von HOLGER BACHMANN






Spritzer und Schlieren – „Ich, der Mörder“

Gebildete Serialkiller, die aus den höchsten Gründen morden, gehören zum Grundbestand des „Bösen“ in allen medialen Darreichungsformen. Die Graphic Novel „Ich, der Mörder“ erzählt von einem ganz besonders exquisiten Exemplar
Von THOMAS WÖRTCHE






Wenn die Kränkungen überhandnehmen

Zwei feministische Comics von Julia Bernhard und Nanna Johansson – „Wie gut, dass wir darüber geredet haben“ wurde als bestes deuschsprachiges Debüt mit dem Max & Moritz-Preis 2020 ausgezeichnet
Von SVEN JACHMANN