Kritik








Schwarz-weißer Horrortrip – „Focus 10“

Monster und Alpträume, die in den Alltag von zwei Geschwistern eindringen – Martina Peters gehört mit ihren Geschichten und Zeichnungen zu den erfolgreichsten deutschen Manga-Künstlerinnen
Von ANDREA HEINZE







A Portrait of a Serial Killer – „Blast“

So verstörend zärtlich wie in Manu Larcenets preisgekröntem Opus magnum wurde die grenzenlose Empathie mit einem Mörder auch in Serienkillererzählungen jenseits der Comics selten ausgelotet und mit der Forschung nach gesellschaftlichen Ursachen verbunden
Von SVEN JACHMANN


Der Zar im Limbus – „Arale“

DC-Zeichner Denis Rodier und Comic-Autor Tristan Roulo zeigen in ihrem etwas unausgegorenen Alternate-History-Oneshot ein Russland, in dem der Zar nach der Oktoberrevolution an der Macht geblieben ist
Von BERND WEIGAND





New York, New York – „Jane“

Die US-Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna macht in ihrem Comicdebüt aus Charlotte Brontës „Jane Eyre“ einen Hollywoodstreifen in Comicform
Von BERND WEIGAND











Der Trend geht zum Untoten

Zombies sind en vogue: „Endzeit“ ist ein 300-seitiges Meisterwerk über Untote. „Zombie Terror“ hingegen ist reflektierter Trash. Auch schön.
Von CHRISTOPH HAAS






Die Nüchternheit des Todes – „Blutspuren“

Anhand einer scheinbar alltäglichen Liebesgeschichte zeichnet Rutu Modan in ihrer ersten Graphic Novel ein Bild der israelischen Gegenwart, das vor allem eines deutlich macht: Selbst eine Liebesgeschichte ist eine Geschichte über die permanente Bedrohung
Von JONAS ENGELMANN